Heute Abend wurde direkt hier vor unserer Tür ein Fuchs überfahren. Ich stand gerade in der Nähe des Wohnzimmerfensters, als es draußen laut schepperte. Ich sah einen weißen “Hundefänger” vorbeifahren, von dem irgendetwas absplitterte. Der Wagen fuhr weiter und auf der Straße blieb ein Fuchs liegen. Er hob noch ein-, zweimal den Kopf, als versuche er aufzustehen und davonzulaufen. Danach zuckte er noch ein paar Mal, bevor er leblos liegen blieb.
Ich suchte dann im Netz, wen ich anrufen könnte. Das Tier musste ja entsorgt werden. Dort stand, dass man in einem solchen Fall am besten die Polizei anrufen soll. Die würden dann alles weitere in die Wege leiten. Also suchte ich nach der Telefonnummer der Blankenburger Polizei, da ich nicht unbedingt 110 anrufen wollte.
Ich wollte gerade anrufen, da kam Jana nach hause. Sie nahm gleich eine Schippe, um den Fuchs von der Straße zu räumen. Zeitgleich hielt ein Auto vor unserer Tür. Schnell stellte sich heraus, dass es sich um den weißen “Hundefänger” handelte. Der Fahrer stieg aus, wechselte ein paar Worte mit Jana und sammelte die Teile der Stoßstange ein. Danach fuhr er wieder und Jana kam herein. Der Fahrer hatte ihr erklärt, dass es wohl zwei Füchse waren, die über die Straße gerannt waren. Ein zweiter Fuchs war aber nirgendwo zu sehen. Er wollte den Unfall melden, damit der Fuchs entsorgt wird.
Zwei Stunden später war der Fuchs dann auch weg.
Der Seat ging an ein Autohaus in Northeim. Gestern Nachmittag wurde er abgeholt. Nu isser wirklich richtig wech.
Jana seufzt seitdem immer mal wieder vor sich hin. Sie trauert dem Seat schon ganz schön hinterher. Aber das gibt sich auch wieder. Ich selbst habe damit keine Probleme. Ja gut, es war mein erstes eigenes Auto und gleichzeitig auch unser erstes gemeinsames. Und es war ja auch nie etwas daran. Keine größeren Reparaturen. Nix. Aber eben doch nur ein Auto.
Wollen wir hoffen, dass der Audi auch so gut durchhält. Einen schlechten Start hat er ja mit seinen defekten Nockenwellenverstellern gehabt. Aber ansonsten läuft er im Moment wie eine Biene. Da Jana derzeit unser Blog nicht so regelmäßig liest (denke ich), kann ich ja ruhig erwähnen, dass die Tachonadel (bei entsprechender Verkehrssituation, natürlich) erst bei 240km/h aufhört sich zu bewegen.
Janas Eltern waren letztens campen. Dabei haben sie einen kleinen, neu errichteten Campingplatz ausmachen können und sind auf die Idee gekommen, sich einen Wohnwagen zu leisten. Seitdem sind sie total hibbelig. Jeden Tag den ganzen Tag nur ein Thema. Am Wochenende wollen sie sich einen Wohnwagen in Bayern ansehen, den wir im Netz fanden. So von den Fotos her ein schönes Teil. Zwar 20 Jahre alt – scheint aber noch gut in Schuss zu sein. Da weder der Audi, noch Schwiegervaters Renault über eine Anhängerkupplung verfügt, werden sich Denis und sein Freund Markus ebenfalls dorthin begeben. Denn Markus hat sowohl Wohnwagen-Erfahrung, als auch eine Anhängerkupplung.
Wir selbst haben schon mal haufenweise Hausrat (Geschirr, Besteck etc.) zusammengesucht, der dann seinen neuen Platz im neuen (alten) Wohnwagen finden wird.
Mal sehen – wenn es sich zeitlich einrichten lässt, werden wir in zwei oder drei Wochen auch einmal losfahren und ein Wochenende im Wohnwagen verbringen. Aber soweit planen wir erstmal noch nicht. Soll das mit dem Kauf und dem Standplatz auf dem Campingplatz erstmal geregelt werden…
Am Donnerstag wartete ich dann den ganzen Tag auf einen Anruf. Gegen 17 Uhr entschied ich mich dort anzurufen. Am Telefon sagte man mir, dass der entsprechende Mitarbeiter bereits aus dem Haus sei. Toll! Und ich warte hier auf den Anruf…
Ich habe mich dann von einem Service-Mitarbeiter abholen und zum Autohaus fahren lassen. Auf meine Nachfrage erklärte er, dass bis auf die Nockenwellenversteller nichts weiter aufgefallen ist. Na das klingt doch schon mal gut. Da ich ja die Rechnung nicht sehen werde, fragte ich ihn auch gleich noch, was es mich denn gekostet hätte. Er überschlug das ganze kurz und vermutete irgendetwas zwischen 1.200,- und 1.400,- Euro. Man sind wir froh, dass wir das nicht zahlen müssen…
Auch sehr angenehm: Die kostenlose Außenwäsche des Fahrzeugs.
Bleibt zu hoffen, dass das der letzte außerplanmäßige Werkstatt-Besuch auf lang Zeit bleibt…
Nachdem der Audi letzte Woche kurzzeitig dieses klappernde Geräusch von sich gab, leuchtet seit nunmehr zwei oder drei Tagen dauerhaft die Motorkontrollleuchte.
Ein Besuch gestern beim VW und Audi Autohaus hier um die Ecke ergab eine fehlerhafte Nockenwellenverstellung. Daraufhin haben wir den Werkstatttermin für heute früh angesetzt.
Eine genaue Diagnose wird noch durchgeführt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass der Nockenwellenversteller getauscht werden muss.
Zum Glück ist die Reparatur für uns kostenlos, weil diese über die Gebrauchtwagen-Garantie abgedeckt wird. Wenn alles klappt, bekommen wir den Audi morgen Nachmittag wieder.
Ich habe die Jungs in der Werkstatt gebeten, etwas genauer hinzuschauen, um mir dann zu sagen, wie der Gesamtzustand des Audis aus deren Sicht ist. Nicht, dass da noch mehr auf uns zu kommt…
Heute mal wieder eine Zusammenfassung:
Wahrscheinlich wird’s nicht so ganz chronologisch. Aber egal. Hauptsache ich vergesse nix…
Morgen ist es endlich soweit. Wir können den Audi abholen. Nur noch EINMAL schlafen!
Den Seat verkaufen wir jetzt privat, weil so mehr für uns herausspringt. Morgen früh müssen wir nur noch zum Straßenverkehrsamt, den Audi zulassen – die Papiere kamen letzte Woche.
Heute konnte ich in der Firma wieder an einer Linux-Kiste arbeiten. Da dort mittels VMWare ein paar Systeme virtualisiert werden sollen, durfte ich auch den Kernel neu backen. Hat echt Spaß gemacht!
Wo wir beim Thema sind: Mittwoch ist wieder Linux-Treffen.
Die Wahl gestern haben wir total verpennt. Eigentlich wollten wir hingehen. Aber irgendwie ging es dann unter… Dabei wäre es das erste Mal gewesen, dass ich hier in Blankenburg hätte wählen können.
Letzte Woche waren wir mit Luna beim Tierarzt. Sie hat das ganz toll gemacht. Hat alles über sich ergehen lassen, vom Finger-in-die-Ohren-stecken bis hin zur Impfung. Kommentar vom Arzt: “Mit diesem Hund werden sie eine Menge Freude haben.” Nach der Untersuchung wurde Luna von einem anderen Hund angebellt, worauf sie laut knurrte und zurückbellte. Das kannten wir bisher noch nicht von ihr. Ubrigens wiegt sie schon über 10 kg!
Als wir letztens aus Hannover wieder zurück kamen, musste ich auf der B6n schnell reagieren. Da fuhr doch echt plötzlich ein Typ mit nem Rasenmäher-Traktor von links nach rechts über die Fahrbahnen. Mir blieb geradeso die Zeit zum Bremsen und ausweichen. Zum Hupen hat’s nicht gereicht. Das hätte sehr böse ausgehen können…
Jana ist wieder am Umräumen. Die alte Schrankwand kommt vom neuen Büro ins alte Büro. Ins neue Büro kommen neue Schränke. Das alte Büro wird zum Gästezimmer umfunktioniert. Und weil sie es wie immer nicht erwarten konnte, hat sie heute schon mal die alte Schrankwand eine Etage höher ins alte Büro gebracht und dort aufgebaut…