Fünf Tage ohne!

Jana hat seit Dienstag kein Paroxetin mehr genommen. Das heißt, sie ist jetzt ganze fünf Tage ohne ausgekommen. Das ist super! Selbst wenn sie morgen oder übermorgen wieder eine nimmt, ist das ein riesen Erfolg! :-)

Paroxetinentwöhnung die ersten 8 Wochen sind nun um…

Die ersten 8 Wochen der Entwöhnung sind nun vorbei und ich möchte Bilanz ziehen:

Ich habe noch immer den starken Willen das Paroxetin abzusetzen, bin aber immernoch bei der Hälfte der Dosis. Ich denke, das der bisherige Weg genau der richtige war- wenig Entzugserscheinungen und keine extremen Stimmungstiefs. Ich kann wirklich nur jedem der Paroxetin absetzen will, raten geduldig zu sein! Denkt daran, was der Körper zu Beginn der Behandlung durchmachen musste und wie lange er brauchte um mit dem Zeug klar zu kommen. Dann fällt es auch leichter zu verstehen, dass es ein Hammer- Medikament ist und der Körper sehr viel Zeit und Rücksicht braucht um davon wieder loszukommen.

Es besteht eine körperliche Abhängikeit, die nicht durch “kalten Entzug” beendet werden darf!

Jeder der das jemals versucht hat weiß was ich meine, wenn ich sage:>>Man geht durch die Hölle<<…also lasst euch Zeit! Ich hab mir für den kompletten Entzug ursprünglich 4 Monate vorgenommen, allerdings mit der Option: Wenns länger dauert, dauerts halt länger!- hauptsache keinen Höllentrip!!!

Nun ist die Hälfte der Zeit um und ich gehe jetzt auf den wohl schwereren Teil der Entwöhnung über: ich versuche jetzt von 10mg auf 5mg zu gehen- was die letzte Reduzierung vor der Nulldosis ist. Ich bin im Moment ganz guter Hoffnung, da ich in letzter Zeit fast regelmäßig nur alle drei Tage die Paroxat genommen habe. Ich nehm sie immer dann, wenn ich die ersten Entzugserscheinungen bekomme- es sei denn sie sind Abends- dann versuch ich mich abzulenken und bald zu schlafen und nehm die Tablette dann erst am nächsten Morgen.- das klappt ganz gut!

Mal sehen wie die nächste Zeit wird- hab schon ein wenig Angst, kann ja aber jederzeit wieder mit der Dosis hochgehen, wenns nich geht…

Paroxetinentwöhnung – die ersten 5 Wochen super :o)

Nun sind seit meinem letzten Eintrag schon wieder zwei Wochen vergangen und ich kann über die Entwöhnung immernoch nicht negatives berichten. Im Gegenteil, ich nehme nach wie vor die 10mg allerdings oftmals nur noch alle 2 Tage und bin mächtig stolz darauf!
Nur wenn ich merke, dass ich Entzugserscheinungen bekomme nehme ich die 10mg und komm damit super zurecht. Ich denk ich werd auch das wieder so bei behalten und sehen, wann ich mutig genug für die nächste Reduzierung bin ;o)

Paroxetinentwöhnung die ersten 3 Wochen

Nun reduziere ich das Paroxetin schon seit 3 Wochen und muss sagen, dass ich eigentlich ganz gut zurechtkomme. Die schlimmen Entzugserscheinungen sind bisher ausgeblieben und auch von der Stimmung ist alles so wie immer. Die eine oder andere Panikattacke aufgrund der äußerst realistischen Alpträume musste ich zwar schon durchstehen, aber Majo hilft mir und somit ist es zu ertragen. Ich hoffe dass ich auch in Zukunft so gut mit der Entwöhnung zurecht komme!!!

Ich nehme nun schon seit 2 Tagen nur noch 10mg und bisher ist das auch ok, allerdings mit leichten Entzugserscheinungen wie stärkere Unruhe und stromstoßähnlichem Kribbeln auf Zunge und Lippe. Insbesondere in Situationen, die Ängste auslösen sind diese Erscheinungen zu beobachten. Ich werd trotzdem erstmal weiter bei den 10mg bleiben und sehen wie es mir damit geht. Der Körper braucht vielleicht einfach nur seine Zeit. Abwarten…

Paroxetin- Entwöhnung Woche 1

Die erste Woche der Paroxetin – Entwöhnung liegt nun fast hinter mir und ich muss sagen, ich bin im Moment noch recht zufrieden.
Meine derzeitigen Entzugserscheinungen beschränken sich auf eine starke Müdigkeit und sehr realistische Alpträume- ist nicht schön, lässt sich aber durchaus noch ertragen.
Ich habe vor drei Jahren mal nach einer Zahn- OP das Paroxetin einfach komplett weggelassen um den Körper nicht neben den vielen Schmerzmitteln noch zusätzlich zu belasten. Ich ging damals im wahrsten Sinne des Wortes durch die Hölle- die Entzugserscheinungen waren so heftig, dass ich kaum zurecht kam: Drehschwindel, Übelkeit, Ohnmachtsneigung, elektrische Stöße- das schlimme daran war, dass ich nicht wusste, dass das ein Entzug war. Ich wusste überhaupt nicht woher die Beschwerden kamen und hab erst später erfahren, dass ich die Medis garnicht hätte absetzen dürfen.
Somit weiß ich aber, wie grausam der Entzug sein kann und im Vergleich dazu halten sich meine Symtome derzeit wirklich in Grenzen. Werd das Ganze jetz noch etwa 3 Wochen so beibehalten und dann auf 10mg herunter gehen.