Kurz vor Feierabend

Das kann passieren, wenn man kurz vor Feierabend zum Vertretungsarzt kommt:

Ich: “Guten Tag, ich komme zur Vertretung für Dr. … “ (noch ehe ich weiter sprechen konnte) Schwester: “Heute nichtmehr.” Ich -leicht verwirrt guckend. Schwester: ” Wir haben nur bis um 12 Sprechstunde.” Ich- wahrscheinlich noch verwirrter guckend: “Ja es ist doch aber noch garnicht um 12.” Schwester 2 aus dem Hintergrund- ebenso freundlich wie Schwester 1: “Nee in drei Minuten.” Ich- mich stark zusammenreißen müssend und mich fragend, ob die Uhren in der Praxis wohl offizielle Feierabenduhren wären, oder ob sie heimlich vorgestellt wurden:  “Ich möchte nur eine Überweisung.” Schwester: “Wo denn hin?” Ich- hoffend doch noch meine Überweisung zu bekommen: ” Zum Orthopäden.” Schwester: ” Weswegen denn? ” Ich- mich fragend, was sie das angeht: “Hab mir den Ellenbogen entzündet.” -habs extra vermieden das Wort Epicondilitis zu verwenden- nich das sie mich fürn Klugscheißer halten und die nächsten dämlichen Sprüche kommen. Schwester: ” Wo gehen Sie denn hin?” Ich- überlegend, ob das wohl ne Fangfrage wäre und ob ich jetz mit -zum Orthopäden- antworten sollte: “Zu Fr. Dr. … in …” Schwester: “Waren Sie da schonmal?” Ich- mich langsam fragend, ob sie mit der Fragestunde wohl Zeit schinden will, damit es dann tatsächlich endlich 12 ist und sie gehen kann: “Ja natürlich- bin dort Stammgast.” –   Ergebnis der Geschichte: ICH HAB MEINE ÜBERWEISUNG BEKOMMEN!!! Juchuuuu- hab offensichtlich den Notwendigkeitsdetektortest bestanden! Vielen vielen Dank- verdient hatte ich es ja nicht- wer erst um 10 vor 12 zum Vertretungsarzt kommt, muss damit rechnen behandelt zu werden, wie der letzte Lui. Ich weiß genau, dass ich bei nächster Gelegenheit ganz sicher wieder kurz vor Feierabend dort aufkreuzen werde!!! Versprochen!

-achja ich hätts fast vergessen: Als ich wieder ins Auto gestiegen bin, war es drei Minuten vor 12!

Diverse Wirbel draußen

Gestern bekam Jana Probleme mit den Halswirbeln. Das wurde mit der Zeit immer schlimmer – bis sie dann den Kopf kaum noch bewegen konnte. Und das ganze unter starken Schmerzen.

Mitten in der Nacht weckte Sie mich dann und erklärte mir, dass sie die Schmerzen nicht mehr aushält und in die Notaufnahme nach Halberstadt fahren wolle. Ich selbst solle weiterschlafen, weil ich ja heute arbeiten müsse. Ich war so kaputt, dass ich kaum etwas dazu sagen konnte. Ich schaffte es aber, sie zu überreden, dass sie erst einmal dort anruft um zu fragen, ob überhaupt jemand da ist, der ihr helfen kann.

Kurz darauf war ich dann doch recht wach. Ich konnte sie ja kaum in dem Zustand nach HBS fahren lassen. Ich befürchtete schon, dass sie bereits unterwegs war, aber das Auto stand noch. Sie hatte schon in Halberstadt angerufen. Dort war aber niemand anwesend, der ihr helfen konnte. Man sagte ihr, dass erst am Sonntag Vormittag jemand da wäre.

Also nahm sie eine IBU und schlief (mehr oder weniger) auf der Couch. Heute früh rief sie in der Lerchenbreite an und bekam auch kurzfristig einen Termin um 13 Uhr zur manuellen Therapie. Vorher war sie noch beim Hausarzt und besorgte sich Nachschub an Schmerzmitteln.

Bei der Physio konnte man ihr dann helfen. Verschiedene Hals- und Brustwirbel wurden wieder an ihren alten Platz zurück gebracht. Außerdem war wohl auch ein Nerv eingeklemmt.

Nachmittags gings ihr dann schon wieder besser. Sie hatte zwar noch Schmerzen, aber sie konnte den Kopf schon wieder bewegen. Morgen soll sie mit dem Karate-Training aussetzen. Aber ab Montag darf sie dann wieder…

Entrümpel-Aktion, friedvolle Krieger und Ärger

Es wird mal wieder Zeit für einen Rückblick.

Gestern habe ich den Schuppen-Boden aufgeräumt. Dort soll Platz geschaffen werden – für eine Waschmaschine. Da unsere Waschmaschine oben im Bad immer ganz schön rumpelt und pumpelt, kommt diese nun runter ins Bad der Schwiegereltern. Hier im Fachwerkhaus übertragen sich die Vibrationen von ganz oben bis nach ganz unten. Das kann einfach nicht gut sein. Die Waschmaschine von den Schwiegereltern kommt dann auf den Schuppen-Boden, weil unsere neuer und sparsamer ist – es wird also brüderlich geteilt. Wenn wir dann waschen wird die Wäsche runtergebracht. Jana sagt, sie habe damit kein Problem. Unser Trockner bleibt aber bei uns oben im Bad. Damit kann man so schön heizen. :-)

Heute haben wir dann Sperrmüll und ein paar alte Räder weggebracht. Morgen werde ich das alte Holz, dass im Schuppen noch rumliegt, vom Metall befreien. Über die schön trockenen Bretter und Balken wird sich sicher der Nachbar freuen. Danach sollte eigentlich genug Platz für die Waschmaschine sein.

Am Sonntag waren wir nach längerer Zeit mal wieder in Harsleben bei meinen Eltern. Und wie immer gab es mehr als genug zu essen. :-)

Am Sonnabend habe ich es dann endlich geschafft Peaceful Warrior – Der Pfad des friedvollen Kriegers zu gucken. Der Film ist nicht schlecht – wobei meine Erwartungen natürlich sehr groß waren. Es wurde auch etliches weggelassen. Immerhin war das Buch das bisher einzige, dass ich zweimal hintereinander gelesen habe. Jana ist auch total begeistern von den Büchern. Und Kevin hat sich jetzt gedacht, er fängt ebenfalls mit dem Lesen des Buches an.

Jana sagte gerade, dass ich erwähnen soll, dass ich gestern Abend Ärger bekommen habe. Jana hat “In 80 Tagen um die Welt” gespielt. Als sie dann beim Karate-Training war, habe ich die Zeit genutzt und “auch mal” gespielt. Leider habe ich nicht gesehen, dass man unterschiedliche Profile anlegen kann. Also habe ich Janas Spiel weitergespielt – etliche Level. Das fand sie dann nicht so toll…

Ansonsten haben wir einen gewissen Krankenstand hier zuhause. Alina und Kev schlagen sich mit ner leichten Erkältung rum, während Jana seit Sonntag mit Schmerzen im Fuß kämpft. Die Schmerzen im Fuß sollen aber schon wieder besser werden. Das Hochlagern des Beines hilft.

Ach, bevor ich es vergesse: Wir haben mal wieder eine Maus im Haus…

Wochenrückblick

Es ist Sonntag und somit Zeit für meinen Wochenrückblick. Wie (fast) immer chronologisch rückwärts.

Heute waren Diana (übrigens eine Stammleserin unseres Blogs) und ihre Tochter Jenny bei uns. Diana ist eine alte Freundin von Jana und beide haben sich fast zehn Jahre nicht gesehen. Ich denke aber nicht, dass es nochmal zehn Jahre dauert, bis sie sich wiedersehen. ;-)

Gestern waren Alina, Jana und ICH beim Karate-Training. Wobei es kein richtiges Karate-Training war – es wurde ausschließlich Fallschule geübt – was auch der Grund meiner Teilnahme am Training war. Etwas zusätzliches Fallschul-Training kann nicht schaden. Aufgrund der ausgiebigen Erwärmung haben wir heute Muskelkater. :-) Davon abgesehen hat Jana sich wohl einen Halswirbel dabei ausgerenkt. Mal sehen, ob wir den wieder rein bekommen…

In der Nacht zum Sonnabend gab es mehr als zehn Zentimeter Neuschnee. Dieser liegt auch heute noch. Aber sonst haben wir ein paar sehr schöne, warme Sonnentage gehabt.

Mittwoch und Freitag war ich zum Aikido-Training. Man kann also wieder von einer Regelmäßigkeit sprechen. :-)

Ja, und Luna spinnt im Moment ab und zu ein wenig. Sie läuft einfach so über die Straße und ist manchmal der Meinung nicht hören zu müssen. Aber im Großen und Ganzen ist sie immernoch ein ganz lieber Hund.

Was es so gab…

Der Nachteil, wenn man einige Tage nichts in seinem Weblog veröffentlicht, ist, dass es mit jedem Tag schwieriger wird, sich an alles Erwähnenswerte zu erinnern.

Ich will es mal versuchen – chronologisch rückwärts (so einigermaßen).

Jana und Alina waren heute beim Orthopäden. Alina hat ja in ihrem Alter schon Probleme mit dem Rücken. Es ist seit dem letzten Besuch aber schon besser geworden. Die Muskelmasse hat zugenommen – definitiv ein Verdienst des Karate-Trainings. Alina bekommt wieder eine neue Einlage für die Schuhe und Krankengymnastik.

Gestern Abend fing es an zu regnen. Es muss wohl auch die ganze Nacht durch geregnet haben, zumindest zu großen Teilen. Auch heute regnete es immer wieder. Ab Mittag ging der Regen langsam in Schnee über. Mittlerweile ist alles wieder schön weiß. Es hat bisher für ca. 5 cm Neuschnee gereicht. Durch das Tauwetter der letzten Tage war alles grau und trist geworden. Jetzt ist alles wieder schön hell. :-) Ich weiß, dass aber viele den neuen Schnee verfluchen könnten. Ich selbst finde ihn aber immer noch schön – Jana übrigens auch.

Gestern Abend habe ich damit begonnen das Buch “Die Stunde des Samurai” von Takashi Matsuoka zu lesen. In der letzten Zeit hatte ich “Sidereus Nuncius” von Galileo Galilei gelesen. Bloß vor dem Einschlafen ist das definitiv das falsche Buch. Es ist viel zu anspruchsvoll. Entweder kommt man nicht zur Ruhe oder es ist schwer, den Gedankengängen zu folgen. Da liest sich “Die Stunde des Samurai” viel besser. Sogar so gut, dass ich heute tagsüber gelesen habe. Das ist gar nicht meine Art. Normalerweise lese ich nur vor dem Einschlafen.

Gestern war ich zu einem zweiten Vorstellungsgespräch. Es verlief meiner Meinung nach recht gut und ich bin guter Hoffnung, dass es mit der Arbeitsstelle klappt. Morgen bekomme ich Nachricht, ob ich genommen werde. Ich würde mich echt freuen, wenn es klappt. Ansonsten habe ich über Xing wieder eine Stelle angeboten bekommen. In Frankfurt/Main wird ein Linux-Admin gesucht, der unter anderem Erfahrungen mit Nagios hat. Insgesamt passt die Stellenbeschreibung gut zu meinem Profil. Aber nach Frankfurt umziehen? Nein, im Moment auf keinen Fall.

Nach dem Vorstellungsgespräch bin ich über Harsleben zurück gefahren. Einerseits, um zu tanken. Andererseits, um meinen Eltern einen Besuch abzustatten. Übrigens ist die Küche jetzt fertig.

Am Freitag waren Jana und ich mit Luna zum Tierarzt. Zum einen um Tabletten für eine Wurmkur zu besorgen. Zum anderen sollte sich der Arzt mal ihre Zitzen ansehen, da diese seit ihrer Läufigkeit ziemlich geschwollen sind. Er meinte, dass sie vermutlich einen erhöhten Östrogen-Spiegel hat. Um das Risiko eines späteren Brustkrebses zu senken, empfahl er uns Luna zu kastrieren. Dieses sollte im Idealfall in den nächsten sechs Wochen geschehen. Es wäre aber unsere Entscheidung und er will uns da nicht reinreden. Also wir sind uns da noch nicht so sicher. Eigentlich wollten wir Welpen von Luna haben und das aber noch nicht so früh…

Jana war am letzten Donnerstag auch bei Frau Dr. Müller (der Orthopädin) – wegen anhaltender Probleme mit ihrem rechten Ellenbogen. Sie bekam eine Kortisonspritze (schon zum zweiten Mal). Bein nächsten Mal wird es wohl eher ne OP statt einer erneuten Spritze werden. Soll aber nichts großes sein – und ambulant. Wir werden sehen…

Ich selbst hatte in der vergangenen Woche wieder mit ner Erkältung zu kämpfen. Dadurch fiel das Aikido-Training flach. Aber jetzt gehts mir wieder besser und ich kann morgen wieder trainieren.

So, das reicht erstmal an Informationen. Es ist jetzt schon halb zwölf und irgendwann will ich ja auch ins Bett…