Monatsarchiv: Mai 2007

Wie baue ich eine Terrasse… in 4 Stunden

Zutaten:

  • Balken 8x16x550 cm
  • Bretter
  • Winkel 90×90 mm mit Rippe
  • Schlüsselschrauben 10×200 mm
  • passende Unterlegscheiben M10
  • Kammnägel

Gestern war es soweit. Die Bauarbeiten an der Terrasse begannen. Ich war überrascht. Innerhalb kürzester Zeit waren zwei Balken zugeschnitten und an den Wänden angebracht. Pro Balken neun Schlüsselschrauben (10×200). Eine davon hab ich abgerissen. Also musste das Loch neu gebohrt und eine neue Schraube geholt werden. Danach wurden die Querbalken mit Winkeln und Kammnägeln angebracht und in der Mitte noch einmal abgestützt. Dann ein wenig Mineralwolle, um eine gewisse Dämmung reinzubringen. Anschließend die Bretter draufgenagelt und ganz zu oberst schon mal die erste Schicht Dachpappe.

Schwielen und Blasen an den Händen, noch mehr blaue Flecke und Muskelkater haben sich gelohnt. :-)

Bevorstehene Eiablage?

Seit einigen Tagen ist unsere Stabheuschrecke recht aktiv. Auch tagsüber. Das ist schon recht ungewöhnlich. Ich hoffe ja, dass das Tier kurz vor der Eiablage steht und wir uns bald über Nachwuchs freuen können. :-)

Über Google habe ich Fotos von Eiern gefunden. Die sind recht dunkel und somit im Terrarium kaum bis garnicht zu entdecken. Die Eier brauchen vier bis sechs Monate, bis die Larven schlüpfen. Also dürfen wir auf keinen Fall die Erde wechseln. Und selbst, wenn das zweite Tier auch sterben sollte, bleibt das Terrarium noch ein halbes Jahr stehen. Man weiß ja nie.

Abrissarbeiten beendet

Wir haben heute den ganzen Tag damit zugebracht das Dach komplett abzureißen. Das Wetter war genau richtig. Nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt.

Zuerst wurde das Welldacht abgebaut, dann die Bretter des Daches und die Dachrinne entfernt. Zum Schluss dann noch die Balken. Unter den Brettern fanden wir einen alten Lichtschacht. Der machte insgesamt ne Menge Arbeit. Der Schacht war innen komplett verputzt und nur mit einer Holzplatte abgedeckt. Diese war von unten ebenfalls verputzt und somit Teil der Decke. Da wir die Seitenteile komplett entfernen mussten, legten wir die Bodenplatte vollständig frei. Darunter kam dann die Deckenvertäfelung zum Vorschein. Also alles schön vorsichtig. Wir wollen ja nicht, dass wir uns urplötzlich eine Etage tiefer befinden.

An einigen Stellen gab es keine Zwischendecke. Dort waren unter dicken Pappen Sauerkrautplatten zu sehen. Da mussten wir später noch ein paar Bretter drüber nageln. Genauso wie über den alten Lichtschacht.

Dann noch schnell alles mit Plane abgedeckt. Man weiß ja nie.

Zum Schluss haben wir noch ewig dagestanden und die Nägel aus den Brettern gezogen.

Geblieben sind kaputte und trockene Hände, Müdigkeit, ein paar blaue Flecke und schwarze Popel. :-)

Jetzt geht’s los

Morgen werden die Abrissarbeiten am alten Dach dem Ende zugehen. Vom Material her ist jetzt soweit alles da. Wenn nichts dazwischen kommt, können wir dann am Freitag mit dem Bau der Terrasse beginnen. :-)

Bleibt zu hoffen, dass das Wetter mitspielt.

Nächster Tankstopp in spätestens 40 km, ähm… 10, oder 30?

Neben einigen sportlichen Eigenschaften, verschafft einem im Seat Leon auch die Tank-Reichweite-Anzeige Herzklopfen. Das ist das Teil, dass anzeigen soll, wie weit man mit dem Sprit im Tank noch fahren kann. Das heißt bestimmt anders. Aber ich nenn es jetzt einfach mal so.

Wenn etwas den Titel Schätz-Eisen verdient hat, dann diese Anzeige. Bei 50 km piept es und die Reserve-Leuchte fängt an ihren Dienst zu verrichten. Und kurz darauf beginnt die Reichweite-Anzeige munter zwischen den Zahlen 20, 30, 40 und 50 zu springen. Später gesellen sich noch 10 und 0 dazu.

Man hat überhaupt nicht die Chance sich auf eine mögliche Rechweite einzustellen. Mal wird nach 15 km schon dauerhaft ne 0 angezeigt. Manchmal, so wie heute morgen, kann man auch 20 km fahren und die Anzeige steht, nach permanenten Hin- und Herspringen, auf 30. Und das bei ähnlicher Fahrweise.

Eigentlich müsste man garnicht drauf gucken. Aber dann weiß man ja auch nicht, wie weit man noch kommt…