Monatsarchiv: August 2007

Fünf Tage ohne!

Jana hat seit Dienstag kein Paroxetin mehr genommen. Das heißt, sie ist jetzt ganze fünf Tage ohne ausgekommen. Das ist super! Selbst wenn sie morgen oder übermorgen wieder eine nimmt, ist das ein riesen Erfolg! :-)

Von Oldtimern und defekten Spülmaschinen

Wir waren heute zum Oldtimertreffen. Dort waren ein paar sehr interessante Fahrzeuge zu sehen. Selbstverständlich habe ich haufenweise Fotos geschossen, die ich in den nächsten Tagen ins Netz stellen werde. (So es meine Zeit zulässt)

Themenwechsel:
Gestern abend stellte unsere Geschirrspülmaschine die Funktion ein. Statt abzupumpen, erfüllte sie die abendliche Ruhe nur mit einem monotonen Brummen. Nachdem wir heute von unserer Oldtimer-Besichtigungs-Tour wiederkamen, haben wir uns diesem Gerät gewidmet.

Als erstes galt es den Apparat aus der Küchenzeile zu entfernen. Danach wurden die Seiten- und Rückenteile entfernt. Da wir vermuteten, dass sich etwas im Flügelrad der Pumpe verfangen hatte, bauten wir diese aus und nahmen sie anschließend auseinander. Die sah aber ganz gut aus. Problematisch gestaltete sich beim Wiederzusammenbauen das Einsetzen des Rückschlagventils. Auch der Einbau der Pumpe war etwas schwierig.

Letztendlich stellt sich heraus, dass der Ablauf noch vor der Pumpe verstopft war. Durch kräftiges Ausspülen und “Rackeln” am Abfluss löste sich dann irgendwann die Verstopfung und das Gerät nahm seinen ordnungsgemäßen Dienst wieder auf.

Das Ganze hat uns drei Stunden unseres Sonntages gekostet. Aber lieber drei Stunden investieren, als bis Montag warten, ‘nen Techniker bestellen und hohe Summen blechen zu müssen…

Fotos von gestern

Jana Majo
Jana Majo

Die “kulturell” wertvollen Bilder stelle ich bei foto-harz.de ein. :-)

Radarkontrollen im Harz

Auf der B4 zwischen Braunlage und Bad Harzburg befindet sich der eine oder andere “Starenkasten”. Aufgrund des starken Gefälles gilt bergab für PKW eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h, für LKW gilt 20 km/h.

Wenn man nun, wie wir, vom Torfhaus aus in Richtung Bad Harzburg unterwegs ist, kommt man an einer Ampelanlage vorbei. Dass danach wieder ein Limit von 60 km/h gilt, hab ich wohl irgendwie nicht mitbekommen. Einen Moment später sah ich gerade ein Schild mit den erlaubten Höchstgeschwindigkeiten, als die direkt dahinter errichtete Radar-Anlage auslöste. Fand ich ja nun ein bisschen fies. War ich doch gerade dabei abzubremsen, um unsere Geschwindigkeit zu drosseln. Hätte die Anlage nur 60 oder 70 Meter weiter hinten gestanden, wäre ich nicht mehr zu schnell gewesen.

Also Autofahrer. Am Torfhaus immer schön auf die Geschwindigkeit achten!

Insgesamt haben wir gestern die Erfahrung gemacht, dass der Westteil des Harzes geradezu übersäht mit Radarfallen ist. Wir haben bei unserer Rundfahrt mit Sicherheit mehr als zehn Anlagen gesehen.

Übrigens: Jana passt immer gut auf, dass ich nicht zu schnell fahre. Und sie ist der Meinung, dass ich definitiv nicht zu schnell für den dort herrschenden Straßenzustand war.

Eine vierspurig ausgebaute Bundesstraße über Kilometer hinweg auf 60 km/h zu begrenzen ist aber auch heftig. Meiner Meinung nach hätten 70 oder 80 km/h wohl gereicht.

Harztour

Alina und Kev waren heute mit Oma und Opa im Belantis Vergnügungspark Leipzig. Jana und ich haben die “freie” Zeit genutzt und sind in den Harz gefahren. (Frische Luft gilt als heilungsfördernd.)

Wir waren in Walkenried und haben uns die Reste der Klosterkirche angesehen. Die Ruine lässt erahnen, um welch eindrucksvolles Gebäude es sich handelte. Die alten Mauern und Gebäude der Umgebung zeugen von großem Reichtum, der dort geherrscht haben muss. Seitdem ich zum ersten Mal Carl Hasenpflugs Gemälde dieser Ruine sah, wollte ich mir den Ort einmal selbst ansehen. Nun hat es ja endlich geklappt. :-)

Anschließend fuhren wir nach Herzberg und sahen uns das Schloss an. So richtig begeistert waren wir aber beide nicht.

Wir fuhren auch an Scharzfeld vorbei. Verschoben einen Besuch von Einhornhöle und Burgruine aber auf später.

Auf dem Rückweg machten wir Halt am Torfhaus. An einer Imbissbude aßen wir etwas und hörten uns die Geschichten des Inhabers über den Zwist mit der Konkurrenz an. Außerdem erklärte er uns, dass er ab nächster Woche die Würstchen und einiges mehr für je nur einen Euro anbieten wolle.

Selbstverständlich hatten wir die Kamera dabei. Die Fotos werde ich in den nächsten Tagen ins Netz stellen.