Wir haben heute die Zeit zwischen 7:45 Uhr und 14:15 Uhr im Krankenhaus verbracht.
Zu 8 Uhr waren wir bestellt. Im Krankenhaus angekommen, bekam Alina ein Gitterbettchen in einem Vierbettzimmer auf der Station zugewiesen. Sie zog gleich ihr OP-Hemdchen an (eins in ihrer Größe
). Dann ging das Warten los. Nachdem ihre beiden Zimmergenossen (ein etwas kleinerer Junge und ein jugendliches Mädchen) in den OP gebracht wurden, bekam auch Alina ihren Schlummertrunk. Dieser schmeckte fürchterlich und sie tat sich schwer ihn zu trinken. Nur kurze Zeit später (kurz vor 9 Uhr) wurde sie auch in den OP geschoben. Vor dem OP kullerten dann die ersten Tränchen. Für uns ging dann wieder die Zeit des Wartens los.
Nach etwa einer Stunde (so gegen 10 Uhr) kam die Schwester und nahm Jana mit in den Aufwachraum. Noch nicht ganz im OP-Bereich angekommen, war Alinas Wimmern schon zu hören. Sie war sehr aufgewühlt und durcheinander – wirklich wach war sie nicht. Die Beruhigungsversuche waren nicht sehr erfolgreich. Zwischenzeitlich beruhigte sie sich zwar immer wieder mal, war aber meist weinerlich oder aggressiv – was man sonst nicht von ihr kennt.
Etwa 10:40 Uhr wurde Alina wieder in ihr Zimmer geschoben. Anfangs war sie dort auch noch recht verstört. Das legte sich dann aber recht schnell und sie schlief ein. Erst gegen 13 Uhr wachte sie wieder auf. Während dieser Zeit hieß es für uns mal wieder: warten.
Gegen 12 Uhr bot uns eine Schwester etwas zu essen an, was wir dankend annahmen.
Nachdem Alina wieder wach war, wurde sie recht schnell munter – begann dann aber zu halluzinieren. Sie sah Streifen in der Luft, nach denen sie immer wieder griff. Dieser Zustand legte sich nach einer Weile.
Gegen 13:45 Uhr haben wir sie dann angezogen. Dann zog eine Schwester ihr die Flexüle aus dem Arm. Davor hatte Alina sehr viel Angst – war dann aber überrascht, wie schnell das ging.
Kurz darauf verließen wir – völlig kaputt, aber glücklich – die Station und machten uns auf den Heimweg.
Im Auto schlief sie dann recht schnell wieder ein. Zuhause angekommen kuschelte sie sich auf die Couch und sah Trickfilme. Gegen Abend klagte sie über Schmerzen an einer der Wunden. Aufgrund dessen bekam sie gegen 21 Uhr einen Schmerzsaft. Um 22 Uhr gab es dann Antibiotika. Diese bekommt sie dreimal täglich (6, 14, 22 Uhr). Danach schlief sie recht schnell ein.
An die Zeit zwischen der OP und 13:00 Uhr kann sie sich übrigens garnicht mehr erinnern – was wahrscheinlich auch besser so ist.