Es war gegen 2:30 Uhr, ich hatte mich gerade wieder hingelegt, dann kam der Anruf. Ich sollte Jana vom Krankenhaus abholen. Man hatte ihr ein Mittel gegen das Diazepam gegeben. Eine weitere Behandlung war nicht möglich, da keine Betten verfügbar waren. Klasse, echt! In ihrem Zustand hätte sie eigentlich nicht entlassen werden dürfen. Soweit meine Meinung.
Zuhause angekommen, war nicht an Schlaf zu denken – so übel war ihr. Also blieb sie die Nacht über wach. Heute morgen wollte sie dann nur noch ins Krankenhaus. Wir organisierten eine neue Einweisung und fuhren nach Halberstadt in die Notaufnahme. Ich hatte dort vorher bereits angerufen, um abzuklären, ob dies möglich ist. In der Notaufnahme erinnerte man sich auch sofort an dieses Telefonat. Nach nur 15 Minuten wurde Jana behandelt. Im Liegen! Mehr wollte man ihr nicht zumuten. Unserer Meinung nach eine ganz andere Qualität, als in Wernigerode. Ihr wurde zugehört und der Arzt schrieb sich ihre Schilderungen auch auf.
Nach einer Stunde bekam sie dann ein Zimmer. Sie wird zwei bis drei Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Freitag steht dann eine Koloskopie (Darmspiegelung) an. Diesmal wird sie sich nicht davor drücken können…
Heute Nachmittag machte sie schon einen recht guten Eindruck. Klar, sie ist noch ziemlich geschwächt. Aber sie fühlte sich schon um einiges besser.
Auch ich bin ziemlich fertig. Zu wenig Schlaf. Zu viel Aufregung. Also werde ich heute sehr zeitig ins Bett gehen…