Monatsarchiv: März 2009

Geht’s jetzt aufwärts?

Der schneereiche Winter hat der Tourismusbranche in der Harzregion satte Umsätze gebracht. Alle sind zufrieden. War ja auch mal Zeit nach mehreren schneearmen Wintern. Also müsste jetzt ja Geld für Investitionen da sein.

Geht’s jetzt aufwärts?

Durch das Konjunktur-Paket des Staates fließen zusätzliche Gelder in die Städte und Gemeinden. Sachsen-Anhalt will einen großen Teil in die Region Harz pumpen, um die Tourismuswirtschaft zu unterstützen.

Geht’s jetzt aufwärts?

Laut dem Bericht eines US-Wirtschafts-Magazins ist Sachsen-Anhalt ein Geheim-Tipp für Investitionen und führt somit eine weltweite Rangliste an! Gelobt werden die zentrale Lage innerhalb Europas, die sehr guten Verkehrsanbindungen durch Autobahnen und Flughäfen und zu guter Letzt die langen, aber flexiblen Arbeitszeiten. Klingt doch gut. Leute, investiert nicht in Gold und Diamanten, sondern in Sachsen-Anhalt! :-)

Geht’s jetzt aufwärts?

In Sachsen-Anhalt soll derzeit 16% der weltweiten Solarzellenproduktion stattfinden. Sechzehn Prozent! Wir sind weltmarktführend!

Geht’s jetzt aufwärts?

Wir werden sehen… :-)

Arbeitsreiches und aktives Wochenende

An diesem Wochenende war ne Menge los bei uns.

Gestern Vormittag haben wir uns an die Frühjahrs-Reinigung unserer Terrasse gemacht. Aufräumen, Moosansätze mit Essigwasser einweichen, gesamte Fläche ordentlich schrubben und anschließend mit dem Hochdruckreiniger drüberweg. Jetzt sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. :-) Stellenweise ist das WPC zwar etwas fleckig, aber das hält sich in Grenzen.

Nachmittags war Kevin mit nem Kumpel unterwegs. Jana und Alina haben eine 7,5 km lange Radtour unternommen. Und ich war in Harsleben bei meinen Eltern, ne Überweisung zum Hautarzt und Post abholen. Abends waren Kev und ich dann noch einkaufen.

Heute früh bauten wir die Gartentruhe zusammen, die wir schon vor Wochen günstig erstanden hatten. Sie passt ganz gut auf unsere Terrasse und verschwindet bequem unter dem Dach vom Schuppen.

Zum Mittag gab es Gemüseauflauf, der sehr lecker war.

Jana und Alina haben Alinas Zimmer aufgeräumt und dabei noch das Eine oder Andere aussortiert. Jetzt ist gleich noch ein wenig mehr Platz. Außerdem wurde die gesamte Wohnung auf Vordermann gebracht.

Es ist schön zu sehen, wieviel Energie Jana derzeit hat. Es gab auch schon andere Zeiten…

Ich habe fast den gesamten Nachmittag damit verbracht, die neue Firmware (1.00.10) auf unserem Linksys-Router zu installieren. Also das Firmware-Upgrade selbst lief ohne Probleme in ein paar Minuten durch. Jedoch waren danach keine WLAN-Verbindungen mehr möglich. Nach mehreren Versuchen spielte ich dann wieder die alte Firmware ein. Jetzt geht es wieder einigermaßen. Ein Dauerzustand kann das aber nicht werden. Das wird mit Sicherheit auf lange Zeit hin das letzte Linksys-Produkt sein, das wir erworben haben. So kann man sich seine Kundschaft kaputt machen…

Dieser Muskelkater!

Boah, hab ich einen Muskelkater. Wir hatten gestern einen Firmenfitness-Tag. Das heißt, wir (Geschäftsführung und Angestellte der Firma NetCo) trafen uns zum gemeinsamen Badminton-Spielen in der Sporthalle der Regensteinschule.

Mitglieder der Abteilung Badminton des Sportvereins Lokomotive Blankenburg e.V. führten verschiedene Badminton-Übungen mit uns durch. Außerdem war ein Physiotherapeut vor Ort, der uns einige Tipps gab. Begleitet wurde das Geschehen durch eine Ernährungsexpertin, die für leckere und gesunde Kost sorgte und der Barmer Wernigerode, die uns mit interessanten Broschüren versorgte. Einige, von der Harzer Mineralquelle Blankenburg GmbH gesponserten, Getränke stillten unseren Durst.

Übrigens legten fast alle Teilnehmer die Prüfung für das Badminton-Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold ab.

Im Anschluss gab es noch ein Fußballspiel, an dem aber nicht alle teilnahmen. Ich ebenso nicht. Fußball interessiert mich nun nicht wirklich.

Die Veranstaltung begann gegen 9:30 Uhr und endete gegen 13:00 Uhr. Wielange das Fußballspiel dann noch ging, weiß ich natürlich nicht.

Jugendwerkhöfe in der DDR

Wir haben gestern eine Dokumentation über die Jugendwerkhöfe in der DDR gesehen.

Bis vor kurzem wussten wir gar nicht, dass es solche Einrichtungen gab. Echt krass. Man kann echt niemanden wünschen dort hin zu kommen. Schon gar nicht in den Geschlossenen Jugendwerkhof nach Torgau. Was da so abging…

Es heißt immer, dass es in der DDR keine ADHS- bzw. Zappel-Phillip-Kinder gab. Die gab es schon. Nur wurden diese in solchen Einrichtungen untergebracht, um sie umzuerziehen.

Unvorstellbar, was in diesem Staat damals abging. Man konnte nur hoffen, dass die Jugendhilfe nicht auf einen aufmerksam wurde…

Übrigens lagern die Akten der Jugendhilfe in Bundesarchiv in Berlin. Und es kann wohl auch Akteneinsicht beantragt werden.

Stammbäume und deren Auswirkungen

Eigentlich wollte ich zu diesem Thema einen etwas größeren Beitrag schreiben. Aber mir fehlt mal wieder die Zeit und auch die Muße dazu.

Seit geraumer Zeit pflegen wir unseren Stammbaum online. In diesem sind auch schon weit über 500 Personen aufgeführt.

Anfang letzter Woche bekam ich plötzlich eine E-Mail von meinem “verschollenen” Onkel. Viele Jahre hatte niemand Kontakt zu ihm. Ich selbst wusste nur, dass es dort irgendwo mal jemanden gab. Aber keiner wusste was genaueres. Und nun hat er über diesen Stammbaum seine Familie wieder gefunden.

Seit letzter Woche schreiben wir uns ab und zu E-Mails. So erfahren wir endlich, was aus ihm geworden ist und er erfährt, wie es der Familie ergangen ist.

Leute, erstellt Stammbäume! :-)