Monatsarchiv: August 2009

Sprit geklaut

Da steh ich gestern an der Zapfsäule, mache die Tankklappe auf und wundere mich, dass das irgendwie anders aussieht, als sonst. Tankdeckel is wech!

Ja gut. Jana oder ich haben wohl beim Tanken den Tankdeckel vergessen/liegen gelassen oder was weiß ich.

Also ab ins Autohaus: neuen Tankdeckel bestellen. Konnte heute abgeholt werden.

Heute meint Jana dann zu mir: “Du, ich habe unseren Tankdeckel gefunden.” – Der lag im Gras. Genau dort, wo wir den Audi immer parken. Also von uns hat den keiner dort hingepackt. Zumal der auch noch ne Befestigung hat und somit nicht liegen gelassen werden kann, sondern dann halt vor sich hinbaumeln würde.

Also ist die Sache klar: Die haben uns Sprit geklaut! Der Tankdeckel selbst wird nur draufgeschraubt. Die Zentralverriegelung schließt dann die Klappe. Irgendwie müssen die die Klappe entriegelt haben…

Im Autohaus fragte ich dann nach einem abschließbaren Tankdeckel. Den gibt es aber nicht als Ersatzteil, sondern nur als Zubehör. Also wurde in einem Autoteilehandel angerufen. Die hatten auch einen da. Den bestellten Tankdeckel musste ich fairerweise auch nicht nehmen. Im Teilehandel bekam ich dann das gute Stück. Jetzt haben wir zwar einen zusätzlichen Schlüssel. Dafür ist aber der Tank ordentlich verriegelt!

Heute abend war ich bei der Polizei, um den Diebstahl anzuzeigen. Dort bat man mich aber, morgen wieder zu kommen, da im Moment niemand weiter da wäre. Also gut. Dann werde ich da morgen früh nochmal hinfahren.

Alina liegt im Krankenhaus

Gestern Mittag bekam ich einen Anruf von Jana. Sie teilte mir mit, dass Sie gleich mit Alina auf dem Weg in die Kinderklinik nach Wernigerode ist.

Alina war bei der Essensausgabe in der Schule umgekippt. Sie ist einfach so ohnmächtig geworden und krampfte dabei. Der herbeigerufene Rettungsdienst entschied, sie vorsichtshalber ins Krankenhaus zu bringen und dort weiter untersuchen zu lassen. Erster Verdacht war ein möglicher epileptischer Anfall.

Jana ist im Krankenwagen mitgefahren. Ich bin dann zur Schule gegangen (5 Min. Fußweg von meiner Arbeit aus), habe das Auto geholt und bin hinterher gefahren.

Alina gings schon wieder etwas besser. Ein wenig blass sah sie noch aus. Ihr wurde Blut abgenommen und es wurde eine Urinprobe genommen. Im Urin fanden sich wohl Kristalle, die darauf schließen lassen, dass sie nicht viel getrunken hatte. Es wurden wohl auch noch einige Tests gemacht. Da weiß Jana aber mehr.

Alina hat die Nacht ohne ihre Mama im Krankenhaus verbracht – obwohl sie es sich gern anders gewünscht hätte. Aber Jana hätte 30 Euro pro Nacht zahlen müssen, wenn sie dort geblieben wäre. Und irgendwann muss Alina ja auch lernen, dass sie auch mal ne Nacht allein verbringen kann. Zumal sie noch eine Zimmergenossin hat. Also ganz allein ist sie nicht.

Heute wurden EEG und EKG gemessen. Außerdem wird zur Zeit ein Langzeit-EKG gemacht. Heute Nacht werde ich Jana ins Krankenhaus fahren. Gegen 2 uhr wird Alina geweckt, um noch ein paar Tests nach Schlafentzug zu machen. Da soll Jana dabei sein, damit das Kind nicht wieder einschläft. Morgen Früh folgen dann nochmal EEG und EKG.

Ein für nächste Woche geplanter MRT-Termin wird wohl gestrichen, da im Moment doch nicht mehr von einem epileptischen Anfall ausgegangen wird. Dafür wird noch ein Test gemacht, mit dem überprüft wird, ob der Blutdruck vielleicht plötzlich absackt.

Na, wir werden sehen. Auf jeden Fall ist es gut, dass das mal genau abgeklärt wird. Immerhin muss es ja einen Grund geben.

CommuniGate Pro

Ich habe in den letzten Tagen ein paar Erfahrungen mit dem Kommunikationsserver CommuniGate Pro sammeln können. Die Installation gestaltet sich recht schnell und einfach – zumindest unter Windows. Unter Linux konnte ich es noch nicht testen, also beziehe ich mich hier auf die Windows-Version. Soweit ich es sehen konnte, werden zwei Verzeichnisse angelegt, in denen sich die Programme und die dazugehörigen Daten befinden.

Die Administrationsoberfläche (http-Port: 8010, https-Port: 9010) wirkt auf den ersten Blick sehr unübersichtlich und spartanisch. Wenn man dann aber das System dahinter verstanden hat, findet man sich gut zurecht.

Der Webmailer (http-Port: 8100, https-Port: 9100) bietet alle Funktionen, die man so braucht und zeigt sich in einem allgemein üblichen Aufbau. Ein zusätzlicher Flash-basierter Client (Pronto!) bietet zusätzlichen Komfort, ohne auf Geschwindigkeit verzichten zu müssen.

Die Anbindung von Outlook und Co. mittels POP3 oder IMAP stellt auch keine Probleme dar.

Neben E-Mail bietet die Groupware auch Kalender, Kontakte, Instant Messaging, Dateiablage und noch einiges mehr.

Insgesamt macht diese Software, besonders im Frontend-Bereich, einen ordentlichen Eindruck.

Der Italiener um die Ecke

Wir waren anlässlich unseres ersten Hochzeitstages essen – zum Italiener bei uns um die Ecke.

Das Restaurant  Da vinci können wir nur empfehlen! Es ist nett eingerichtet, die Bedienung freundlich, das Essen lecker und die Preise OK.

Wir haben für Lachs mit Bandnudeln, Lachs in Safransoße und Getränke 27,50 Euro bezahlt. Ein völlig akzeptabler Preis. Die Portionen waren groß genug, um satt zu werden und beide Essen waren super lecker! Auf Kosten des Hauses gibt es vorne weg Bruschetta, zum Essen Salat und hinterher Grappa oder Espresso. Übrigens sucht man Pizza vergebens auf der Speisekarte. Aber dafür gibt’s ja dann Pizzerien.

Das Restaurant war fast leer. So hatten wir freie Platzwahl. Ich hoffe, die halten sich ne Weile. Da könnte man öfter hingehen.

In der Woche ist dort bis 23 Uhr geöffnet, am Wochenende bis 0 Uhr. Sonntags bis 22 Uhr und dienstags ist Ruhetag.

Also wie gesagt: Wir können das Restaurant nur empfehlen!


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Eine Woche FEW

Wie bereits angekündigt, habe ich den Arbeitgeber gewechselt.

Seit einer Woche bin ich Mitarbeiter des Forschungs- und Entwicklungswerks Blankenburg GmbH. Ich bin dort für die EDV zuständig und die Arbeit macht mir sehr viel Spaß.