Monatsarchiv: September 2009

Mittel gegen Grasmilben

Soweit ich das recherchieren konnte, gibt es noch nichts Wirkungsvolles gegen Grasmilben.

Blöderweise sind die Viecher so klein, dass sie es durch die Kleidung schaffen. Vor dem Gartenbesuch kann man sich mit Autan einreiben. Dies kann den “Angriff” ein wenig dämpfen. Es wird empfohlen, dass man dann nach dem Gartenbesuch die Kleidung gleich in die Wäsche werfen soll. Anschließend intensiv duschen und ordentlich abseifen, damit man die Tierchen nicht mit ins Bett nimmt, wo sie dann Abend für Abend weiter piesacken können.

Wenn die roten Punkte erst einmal da sind und jucken, kann man sie mit hochprozentigem Ethanol abtupfen. Nicht (ver)reiben! Fenistil kann auch Linderung verschaffen. Ansonsten hilft Kühlen – z.B. mit einem nassen Handtuch. Wärme hingegeben verschlimmert alles nur noch. Allergietabletten, wie Cetirizin, können die Symptome wohl lindern. Das habe ich aber noch nicht probiert.

Vom Kratzen wird stark abgeraten, da sich dadurch alles noch mehr entzünden kann und kleine Narben zurückbleiben können.

Ich bin gestern in den Baumarkt gefahren und habe eine Flasche (1 Liter) Bio-Ethanol (96,6%) gekauft. Kostenpunkt: 7,95€. Die reicht mit Sicherheit ne ganze Weile. ;-)

Damit tupfen wir unsere Stiche/Bisse ab. Das kühlt für einen Moment und die Quaddeln gehen auch ein wenig zurück. Ob das Jucken weniger wird, kann ich aber nicht sagen. Das ist schwer einzuschätzen.

Beim Abtupfen, gestern Abend, habe ich übrigens 113 rote Punkte gezählt…

Neuerlicher Angriff der Grasmilben

Wir waren am Wochenende zweimal im Garten in Harsleben. Einmal zum Gucken, einmal zum Ernten.

Der positive Effekt dieser Aktion:
Wir haben jetzt frische Äpfel, Birnen und Pflaumen.

Der negative Effekt dieser Aktion:
Mich haben die Grasmilben wieder voll erwischt. Heute Morgen habe ich 87 rote Punkte gezählt, die zum Teil ganz schön jucken.

Auch an den Innenseiten der Arme habe ich diese Punkte. Morgen muss ich zum Prick-Test. Hoffentlich markieren die die Einstichstellen vernünftig. Nicht, dass es zu Verwechslung mit den Grasmilben-Flecken kommt und irrtümlicherweise eine allergische Reaktion festgestellt wird.

Komisch finde ich bloß, dass es immer nur meine Schwester und mich erwischt.

Sind Grasmilben wählerisch?

OptOutDay

Heute ist OptOutDay.

Vielen ist nicht bewusst, dass beispielsweise Einwohnermeldeämter personenbezogene Daten weitergeben dürfen. Das heißt, da kommt z.B. jemand und fragt die Informationen zu einem gewissen Herrn Mario Große ab – Adresse, Geburtsdatum, Familienstand …

Dabei gilt grundsätzlich: Ein Datensatz steigt im Wert, je vollständiger er ist. Also wird gleich noch die Religionszugehörigkeit abgefragt. Vielleicht findet sich ja auch noch eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse. Im besten Fall sogar noch Kontoverbindungen. Und so steigt mein Datensatz stetig im Wert an. Nun ist mein Datensatz nicht allein. Viele Tausend gesellen sich noch dazu. Und wenn auch noch Hobbys oder Interessen bekannt sind, können diese Datensatz-Pakete gezielt für gutes Geld an den Mann / die Frau / die Firma gebracht werden.

Um dem ein wenig Einhalt zu gebieten, kann man dieser grundsätzlichen Weitergabe der Daten durch das Einwohnermeldeamt widersprechen. Dieses wäre nicht mehr nötig, wenn sich im Sommer die Parteien durchgerungen hätten, neue Richtlinien zu verabschieden. Aber nur nix kaputt machen. Wir haben ja schon die Krise. Da können wir nicht noch einen Markt zerstören.

Wie gesagt, kann man der Weitergabe der Daten widersprechen. Und um darauf aufmerksam zu machen, wurde der OptOutDay ins Leben gerufen. Ich selbst werde auch der Weitergabe widersprechen. Nur wird das heute aus Zeitgründen nichts. Aber die Formulare sind schon ausgedruckt und bereit zum Ausfüllen.

Das Formular für Sachsen-Anhalt findet man übrigens auf den Seiten der Piratenpartei Sachsen-Anhalt.

Karatelehrgang

Alina nahm am letzten Wochenende zum ersten Mal an einem Karatelehrgang teil – einem Kumite-Lehrgang. Dieser fand in in Quedlinburg statt. Laut Veranstalter waren insgesamt 120 Karateka anwesend – ich selbst hatte zwischendurch ca 110. gezählt. Also schon ein recht großer Lehrgang. Kein Wunder, wurden die Trainingseinheiten doch von Mark Haubold (Weltmeister 1998) und Daniel Devigili (Weltmeister 1994) geleitet.

Am Sonntag, nach dem Lehrgang, fanden die Gurt-Prüfungen statt. Alina und auch ihre Freundin Jana traten an, um jeweils den 9. und 8. Kyu zu erreichen – und schafften dies auch. Somit dürfen jetzt beide den gelben Gürtel tragen.

Wegzoll

Die werden immer verrückter…

Bisher wurde man registriert, wenn man in die USA ein- oder ausreiste. Man musste sich vorher “anmelden”. Irgendwo hatte das was von Bewährungsauflagen. Denn wenn man auf Bewährung unterwegs ist, muss man sich auch immer mal wieder irgendwo melden.

Nun will man aber auch noch Geld dafür haben! (Fast) Jeder soll zahlen, wenn er einreist. Im Mittelalter nannte man ja so was Wegzoll. Heute sagt man Einreisegebühr oder Maut… Zum Glück habe ich derzeit  nicht vor, jemals in die Staaten zu reisen…

Mein Vorschlag:
Lasst die Leute doch auch bei der Ausreise zahlen. Doppelt hält besser. Und Überfluggebühren könnte man eigentlich auch verlangen. Immerhin wird durch die Abgase der Flugzeuge ja amerikanische Luft verunreinigt. Und wenn das alles einige Zeit dort drüben getestet wurde, können wir das auch hier in der EU einführen.

Hey! Wir können das doch eh besser. Lasst uns dann alle Flugzeuge mit Nummernschildern ausstatten und Mautbrücken auf den Rollbahnen installieren. So lässt sich noch ein wenig Geld zusätzlich verdienen…

Jana würde jetzt sagen: “Was regst du dich darüber auf? Du kannst ja sowieso nichts daran ändern.” Recht hat sie. Aber öffentlich den Kopf schütteln möchte ich trotzdem.

Soweit meine Meinung…