Gestern bekam Jana Probleme mit den Halswirbeln. Das wurde mit der Zeit immer schlimmer – bis sie dann den Kopf kaum noch bewegen konnte. Und das ganze unter starken Schmerzen.
Mitten in der Nacht weckte Sie mich dann und erklärte mir, dass sie die Schmerzen nicht mehr aushält und in die Notaufnahme nach Halberstadt fahren wolle. Ich selbst solle weiterschlafen, weil ich ja heute arbeiten müsse. Ich war so kaputt, dass ich kaum etwas dazu sagen konnte. Ich schaffte es aber, sie zu überreden, dass sie erst einmal dort anruft um zu fragen, ob überhaupt jemand da ist, der ihr helfen kann.
Kurz darauf war ich dann doch recht wach. Ich konnte sie ja kaum in dem Zustand nach HBS fahren lassen. Ich befürchtete schon, dass sie bereits unterwegs war, aber das Auto stand noch. Sie hatte schon in Halberstadt angerufen. Dort war aber niemand anwesend, der ihr helfen konnte. Man sagte ihr, dass erst am Sonntag Vormittag jemand da wäre.
Also nahm sie eine IBU und schlief (mehr oder weniger) auf der Couch. Heute früh rief sie in der Lerchenbreite an und bekam auch kurzfristig einen Termin um 13 Uhr zur manuellen Therapie. Vorher war sie noch beim Hausarzt und besorgte sich Nachschub an Schmerzmitteln.
Bei der Physio konnte man ihr dann helfen. Verschiedene Hals- und Brustwirbel wurden wieder an ihren alten Platz zurück gebracht. Außerdem war wohl auch ein Nerv eingeklemmt.
Nachmittags gings ihr dann schon wieder besser. Sie hatte zwar noch Schmerzen, aber sie konnte den Kopf schon wieder bewegen. Morgen soll sie mit dem Karate-Training aussetzen. Aber ab Montag darf sie dann wieder…

