Monatsarchiv: September 2010

Schönes Wochenende

Einige werden jetzt denken: “Schönes Wochenende? Es ist doch erst Dienstag!”. Ich meine damit nicht das kommende Wochenende, sondern das zurück liegende. Das war ein schönes Wochenende.

Am Sonnabend waren wir zum 80. Geburtstag von Janas Oma. Gefeiert wurde ab 18 Uhr im “Alten Bootshaus” am Gondelteich in Thale. Wir sind dezent ne halbe Stunde zu spät dort aufgetaucht, da wir uns in der Zeit ein wenig verkalkuliert hatten. Außerdem sind Denis und Markus vorneweg gefahren und hatten sich leicht vertan. Somit fuhren wir erstmal ne Weile durch Thale, bis wir die beiden auf uns aufmerksam machen konnten und dann anschließend die Führung übernahmen.

Ich habe ein paar neue Gesichter aus Janas Familie kennengelernt. Jetzt kenne ich zum Beispiel schon drei der vier berliner Brüder. Diese sind sehr lustig und kontaktfreudig. Und da sie aus einer Fotografen-Familie stammen, brauchte ich meine Spiegelreflexkamera auch nicht den ganzen Abend über herumschleppen und Fotos machen. Das hat Dieter für mich übernommen. So konnte ich mich in Ruhe den anderen Familienmitgliedern und den Getränken zuwenden. ;-)

Jana und ich waren zwischenzeitlich dann nochmal schnell zuhause, um eine Foto-CD von Uroma zu erstellen. Diese ließen wir dann über einen Beamer während der Feier laufen. Das kam auch ganz gut an.

Gegen 1:30 Uhr wurde die Feierlichkeit dann aufgelöst. Wir fuhren nach hause, unterhielten uns noch kurz mit Markus und Denis und legten uns dann hin.

Am Sonntag war ausschlafen angesagt. Jana fuhr gegen Mittag dann nach Westerhausen, um die geschossenen Fotos noch schnell vorbei zu bringen, bevor die Berliner sich wieder in Richtung Heimat aufmachen. Anschließend brachte sie Alina nach Börnecke, die dort zum Kindergeburtstag eingeladen war.

Nachmittags besuchten uns dann Sören und Katja. Wir vier aßen Philadelphia-Torte (da Kev bei mit nem Kumpel Fußballspielen war) und genossen die Sonnenstrahlen auf der Terrasse. Später kam dann noch Guido dazu. Zum Abend bestellten wir uns Pizza und tranken dazu Bier und Wein. Danach gings dann noch ins Wohnzimmer, um den Tag beim weiteren Plausch ausklingen zu lassen.

Daher die Überschrift des Beitrages. :-)

Ach, noch etwas zum letzten Beitrag – dem Gastbeitrag von Natalija. Einige von unseren Freunden und Bekannten haben derzeit Babys bzw. Kleinkinder. Und als die Anfrage von Mamiweb kam, dachten wir, jut, das passt ja… Ich glaube aber nicht, dass das die Regel wird. Aber wer einen interessanten Gastbeitrag schreiben möchte, kann sich gern an uns wenden.

Frühförderung bei Babys

Ein Gastartikel von Natalija (mamiweb)

Das Thema Frühförderung nimmt heutzutage einen immer größeren und bedeutenderen Stellenwert in Familien ein. Waren damals die Ausflugsmöglichkeiten auf wenige Stationen begrenzt, so wird mittlerweile ein weites Spektrum an Spiel- und Förderprogrammen angeboten. Bei dieser Vielfalt sehen sich Eltern schnell vor eine Herausforderung gestellt und zwangsläufig kommt die Frage nach der Wirkungsweise solcher Angebote auf. Ab welchem Alter empfiehlt es sich den Nachwuchs zu fördern? Stehen die Kosten in Relation zum Nutzen? Und welche Kurse gibt es?

Allen Überlegungen voran, sollte tunlichst darauf geachtet werden eine Förderung nicht mit Leistungsdruck zu verwechseln und Kinder nicht zu überfordern. Kurse sollen Spaß bringen und schon durch kleine Übungen werden die Nervenbahnen des Gehirns positiv beeinflusst, was sich auf dessen Leistungsfähigkeit niederschlägt. Der Forschung zufolge ist es längst bekannt, dass der Gehirnaufbau nach der Geburt noch nicht vollständig abgeschlossen ist, so dass die Kleinen in den jüngsten Jahren lernfähiger sind denn je. Erst ab dem Vorpubertätsalter flacht die Lernkurve langsam ab.

In den ersten drei Lebensjahren fällt es den Kindern sehr leicht Sprachen zu erlernen, was viele Einrichtungen bereits erkannt haben und dadurch Fremdsprachen-Angebote integriert haben. So werden die Sprösslinge in bilingualen Kindergärten auf spielerische Art an eine neue Sprache heran geführt, ohne dass Druck entsteht. Früher sollte der Nachwuchs nicht mit einer Fremdsprache beginnen, da das Erlernen der Muttersprache Priorität haben sollte und es leicht zu einer Sprachverwirrung kommen kann.

Eltern-Kind Krabbelgruppen dienen vorwiegend dem Austausch der Eltern, sowie dem sozialen Kontakt zwischen den Babys, der sehr lehrreich für sie ist. Kleinkindern fehlt noch das gewisse Feingespür im Umgang mit Gleichaltrigen, sodass sich für Zartbesaitete manchmal kleinere Gruppen besser eignen, um Konflikte zu vermeiden.

PEKiP (Prager-Eltern-Kind-Programm) findet unter der Leitung einer ausgebildeten PEKiP-Leitung statt und eignet sich für Babys ab vier Wochen. Ziel ist es hier die motorische und geistige Entwicklung der Kleinen zu begleiten und zu fördern.

Auch Babyschwimmen und Eltern-Kind-Turnen sind beliebte Kurse, die die Bewegungsentwicklung und den Gleichgewichtssinn schulen. Letztendlich kann jedes dieser Angebote den Nachwuchs durch seine Unterstützung weiterbringen. Es bleibt nur zu entscheiden, was für die Beteiligten das geeignetste ist und allen Spaß bereitet.

Wir leben noch

Nun ist der letzte Beitrag schon einen Monat her und es wird dringend Zeit, dass hier wieder mal was neues zu lesen ist. Und wieder einmal wird vieles, was eigentlich erwähnt werden sollte, unangesprochen in Vergessenheit geraten…

Zunächst einmal haben wir die Renovierungsarbeiten im Wohnzimmer (fast) hinter uns gebracht. Wir haben Lattung an die Wände angebracht und teilweise mit Styroporplatten isoliert. Ja, mittlerweile wissen wir auch, dass das nicht all zu viel bringt. Aber besser als nix. Dann Dampfbremsfolie drauf und zu guter letzt Fermacell-Platten. An der Decke ist jetzt Panele. Diese dort anzubringen war ein einziger Krampf. Ich hab fünf (5!) Stunden für die erste Latte gebraucht. In der Decke verlaufen drei Balken. Dort konnte ich die Latten mit Nageldübeln befestigen. Aber an den Seiten wollte nichts halten. Die Strohdecke ist ca. 2 cm stark. Darüber folgt ein ca. 8 cm hoher Hohlraum. Sämtliche Dübel sind dort ausgerissen. Erst der Einsatz von Federdübeln brachte Erfolg. Die anderen Latten waren dann in zwei Stunden an der Decke. Um den Boden (uralte, schiefe Dielen) zu begradigen haben wir OSB-ähnliche Spanplatten verlegt. Darauf liegt nun Laminat. Die Wand ist auch tapeziert und die neue Tür eingebaut. (bis auf die Zargen-Blende zum Flur hin) Was halt noch fehlt, ist oben an der Decke ein Wandabschluss, damit die Lücken verschwinden. Insgesamt ein recht teures Vergnügen. Es ist aber echt schön geworden, das neue Wohnzimmer. Und die neue Couch passt auch super rein. Fotos von den Arbeiten und dem Endergebnis gibt’s die Tage dann mal.

Nächstes Thema. Nachdem die ersten Tage im Gymnasium ganz gut liefen, fing Alina an sich in die Sache hineinzusteigern. Alles musste perfekt sein und alles musste bis ins Detail gelernt werden. Dadurch machte sie sich solchen Stress, dass sie garnicht mehr in die Schule gehen konnte. Bauchweh und Durchfall hinderten Sie daran. An dem Problem wird natürlich gearbeitet und sie macht große Fortschritte – was Mama und Papa sehr freut!

Und weil das alles so gut klappt, sind wir am letzten Freitag Baden gefahren. Alina, Jana und ich. Kev wollte nicht. Wir waren im Solebad in Bad Suderode. Hach, war das entspannend. Es war ja schon abends und somit dunkel. Das Bad wurde fast ausschließlich indirekt beleuchtet und es spielte entspannende Musik im Hintergrund. Das Wasser im Innenbereich hatte 32 Grad, das im Außenbereich 28. Insgesamt waren vielleicht noch 20 weitere Gäste im Bad. Das war so richtig schön entspannend. :-) Zum Glück ist Kev nicht mitgekommen. Er hätte sich zu Tode gelangweilt…

Jana hat in der kommenden Woche (am Mittwoch) ihre Karate-Prüfung. Sie ist schon ziemlich aufgeregt und findet immer wieder neue Sachen, die noch nicht so richtig in der Kata passen. Auch wenn sie das im Moment noch anders sieht, bin ich mir sicher, dass sie das packt. :-)

Am 23. September hat Jana dann ihren OP-Termin. Dann werden am Ellenbogen ein paar Sehnenansätze durchtrennt, in der Hoffnung, dass sie dann weniger Probleme mit eben diesen haben wird. Ich habe an diesem Tag Urlaub und werde sie begleiten. Da sie im Moment den Kopf mit der Karateprüfung voll hat, denkt sie noch nicht so oft an die OP. Das kommt nach der Prüfung aber sicher noch. Wird schon werden…

Ansonsten fand am 2. September wieder ein Linux-Treffen statt, zu dem ich einige Konsolen-Tools vorstellte.

Letztens war der “neue” Zweitwagen schon das erste Mal in der Werkstatt. Vorn rechts war mir auf dem Weg zur Arbeit die Feder gebrochen. Hat ganz schön geknallt. Aber ich konnte so nichts sehen und vom Fahrverhalten hatte sich auch nichts geändert, also bin ich weiter gefahren. Als ich das dem KFZ-Mechaniker unseres Vertrauens erzählte, schlug er die Hände über dem Kopf zusammen. Ich hatte Glück, dass die Feder ziemlich weit unten gebrochen war, sonst hätte es auch anders enden können.

Wie so oft habe ich jetzt sicher wieder ein paar Dinge vergessen. Aber so ist das halt, wenn man nicht regelmäßig Einträge schreibt.

Falls es wieder länger dauert, mit dem nächsten Beitrag (was ich nicht hoffe), kann man auch rechts unter dem Menü meine Twitter-Meldungen verfolgen. Vielleicht gibt’s da dann ja was neues…