Die letzten Tage

… im Nachrichtenüberblick.

Mittwoch gings früh ins Bett, da es für mich am Donnerstag schon 2:45 Uhr hieß: Die Nacht ist zuende. Wir hatten für 5 bis 6 Uhr ein Wartungsfenster für ne Server-Umstellung.

Donnerstag Nachmittag habe ich abermals einen Transporter im Hagebau gemietet, um die Festzeltgarnituren wieder nach Harz-Online zu bringen.

Freitag Abend hieß es dann: Alter Schwede! Naja zumindest son bisschen. Nicole, eine gute Freundin von Jana, stellte uns beim Grillen ihren Freund Johann vor. Ein Schwede. Bei Zeiten wird sie dann hier in Deutschland die Koffer packen und zu ihm nach Schweden ziehen. Auch anwesend waren Sascha und Lisa. Luna nutzte die Zeit und spielte mich Tommy.

Sonnabend Nachmittag waren Sascha und ich dann in Wernigerode im Flugzeugmuseum. Insgesamt ne ganz witzige Unternehmung. Es sind auch ein paar schöne Fotos dabei entstanden. :-)

Gestern Abend waren dann Katja und Sören bei uns zum Grillen. Eigentlich sollten ja beide bis nach Mitternacht bleiben, damit wir Sören zu seinem heutigen Geburtstag gratulieren können. Aber er ließ sich nicht davon abbringen schon zeitig das Geschehen zu verlassen. (in Katjas Begleitung natürlich). Also dann auf diesem Wege:

Alles Gute zum Geburtstag!

Heute Abend waren Sascha und Lisa dann nochmal kurz hier, bevor sie die Heimreise antraten.

Ansonsten war es die letzten Tage schön sonnig und gestern und heute auch recht warm. Somit steht der Pool auf der Terrasse bereit, um uns ab und zu abzukühlen.

Achja, Kev ist von der Klassenfahrt wieder zurück. Diese hat ihm auch sehr gefallen.

Und noch erwähnenswert:
Pünktlich zum schönen Wetter eröffnete das Blankenburger Biobad die Pforten.

Ich hoffe, ich habe nix wichtiges vergessen…

Jugendweihe

Gestern war Kevs Jugendweihe. In den Tagen zuvor gab es viel zu organisieren. Essen musste bestellt, Getränke gekauft, Festzeltgarnituren heran geschafft und alles aufgebaut und dekoriert werden.

Zum Glück spielte gestern das Wetter mit. In den Tagen zuvor hatten wir oft Regen. Genauso wie heute auch wieder.

Die Feierstunde fand ab 13:30 Uhr im Kloster Michaelstein statt und dauerte in etwa eine knappe Stunde. Anschließend gab es bei uns Kaffee und Kuchen und Abends dann kaltes Buffett und Kesselgulasch, das wir bei Großküchen Ostharz bestellt hatten.

Heute war dann großer Aufräum-Tag. Nachmittags spielten die Kids, Denis und ich noch Mario Party 8 auf der Wii. Und schon ist wieder ein Tag zuende.

Teufelsmauer bei Blankenburg

Der Teil der Teufelsmauer zwischen Blankenburg und Timmenrode ist sehr sehenswert. Man kann kilometerweit auf dem Kamm entlang wandern und den herrlichen Ausblick auf die Landschaft genießen. Zur einen Seite die Berge und Wälder des Harzes, zur anderen das Harzvorland und Blankenburg. Auch das Große Schloss Blankenburg kann man von hier aus wunderbar sehen. Zwischen Buchen, Eichen und Nadelgehölzen, die sich einen Weg durch die zum Teil moosbedeckten Felsen gesucht haben, findet man auch immer wieder Farne.

Die Teufelsmauer bei Blankenburg

Als Ausgangspunkt für eine Wanderung eignet sich der Parkplatz am Hotel & Restaurant “Zum Großvater” in Blankenburg. Von dort aus kann man auf dem Kamm in Richtung Timmenrode wandern. Für den Rückweg empfiehlt sich der südliche Kammweg, der unterhalb der Teufelsmauer wieder bis zum Parkplatz zurück führt.

Schloss Blankenburg

Die Burg wurde wahrscheinlich Mitte des 11. Jahrhunderts errichtet. Ein genauer Zeitraum ist jedoch nicht belegt. 1123 fand die Burg als “castrum blankenburch” seine erste Erwähnung.

1182 wird Blankenburg nach monatelanger Belagerung durch die kaiserlichen Heere Barbarossas erobert und zur Plünderung freigegeben. Danach beginnt der Neubau und die großzügige Erweiterung der Burg.
Um 1500 fällt die Entscheidung den Ostflügel durch einen schlossähnlichen Neubau zu ersetzen. Am 19. November 1546 werden große Teile des Schlosses durch einen Brand zerstört. Daraufhin beginnt der Neubau des Schlosses im Stil der Renaissance.

1705 beginnt der Umbau zum barocken Residenz-Schloss. Die Umbauten sahen eine schlichtere und klarere Gliederung der äußeren Form vor. Repräsentationsräume und eine Hofkirche entstanden.

Durch Blankenburger Carneval, höfische Jagden, Barock-Feuerwerk, Musik- und Theateraufführungen und eine Bibliothek mit ca. 15.000 Bänden erlangt das Schloss Anfang des 18. Jahrhunderts einen hohen Bekanntheitsgrad. Der Hof in Blankenburg unterhält zu dieser Zeit enge Beziehungen zum Hof des Kaisers in Wien und dem Hof des Zaren von Russland.

Ab 1831 wird der Redoutensaal wird zum Theater umgebaut und der Rittersaal erhält seine Bemalungen im Stil der Gotik.

1914 wird das Schloss zu Wohnzwecken umgebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges geht das Schloss in Volkseigentum über. Von 1947 bis 1957 wird das Schloss als Genesungsheim genutzt. 1959 bis 1991 befindet sich die Fachschule für Binnenhandel des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften im Großen Schloss Blankenburg.

Seit 1994 stehen die Gebäude leer. 2004 werden erste Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Schloss soll jetzt in mehreren Teilabschnitten saniert werden.

Blick von der Teufelsmauer auf das Große Schloss Blankenburg

Burgruine Regenstein

Archäologische Funde lassen vermuten, dass der Regenstein vermutlich im 11. Jahrhundert erstmals als mittelalterliche Burg genutzt wurde. Erstmals erwähnt wurde die Burg im Jahre 1169.

Bis ins 14. Jahrhundert wird die Burg vergrößert und zur Festung mit einer Ausdehnung von fast 180×100 Metern ausgebaut. Im 15. Jahrhundert wird der Regenstein verlassen und verwahrlost zur Ruine. Das hinterbliebene Material wird für den Aufbau des Renaissanceschlosses Blankenburg verwendet.

Die mittelalterliche Burganlage wird 1662 von den Preußen zu einer modernen Bergfestung ausgebaut. Die ursprüngliche Burganlage nimmt nur noch einen kleinen Teil des dabei umbauten Areals ein. 1677 wird die Festung zur Garnison. Zur Vollendung der Baumaßnahmen 1742 beträgt die Außenlänge der Umfassungsmauer 1.200 Meter. Auch unter den Franzosen, denen die Festung 1752 übergeben werden muss, wird diese baulich erweitert. Die Preußen erobern sie 1758 zurück und machen die Anlage unbrauchbar.

Burgruine Regenstein

Der erste Gastronomiebetrieb wird 1812 eröffnet. Damit beginnt die touristische Nutzung der Burg.