Pro-Linux: X2goserver-home installieren

Auf Pro-Linux gibt es einen interessanten Artikel zur X2go-Server-Installation unter Ubuntu/Debian.

Installation Communigate Pro unter Debian Lenny

Die Groupware Communigate vereint Mail-Server-Funktionen mit einigen anderen Features wie Kalender, IM etc. Sie ist für viele verschiedene Plattformen verfügbar. Darunter auch Linux. Leider existiert kein Installer für Debian. Daher entschied ich mich nachfolgende Anleitung zu veröffentlichen.

Schritt 1 – Download:

Von der Website des Herstellers die Linux-Install-Datei – in diesem Beispiel CGateProLinux.i386.rpm – downloaden.

Schritt 2 – Installation des Tools “alien“:

Mit Hilfe des Programms “alien” können Fremdpakete ins Debianformat und umgekehrt konvertiert werden. Standardmäßig wird es nicht installiert, daher muss dies nachträtlich geschehen.

# apt-get install alien

Der Paketmanager installiert außerdem noch ein paar andere benötigte Programme (wie rpm).

Schritt 3 – Übersetzen des RPM-Paketes in ein DEB-Paket:

Zum Konvertieren des heruntergelandenen RPM-Paketes in ein Debian-Paket wird einfach der Name des Fremdpaketes an alien übergeben.

# alien -c CGateProLinux.i386.rpm

Alien erstellt daraufhin ein DEB-Paket – in diesem Beispiel bekommt die Datei den Namen cgatepro-Linux_5.2-17_i386.deb. Die heruntergeladene Datei hatte die Version 5.2-16. Beim Konvertieren mit alien wurde die Versionsnummer automatisch um eins erhöht. Dieses Verhalten kann durch Angabe des Parameters -k (keep-version) unterbunden werden.

Schritt 4 – Installation des Debianpaketes:

Mittels dpkg wird das erstellte Debian-Paket nun installiert.

# dpkg -i cgatepro-Linux_5.2-17_i386.deb

Schritt 5 – Anpassen des Start-Skriptes:

Im Start-Skript sind ein paar Anpassungen an das Debian-System nötig. Das Skript befindet sich im Ordner /opt/CommuniGate und trägt den Namen Startup. In dieser Datei muss gleich in Zeile 1 der Eintrag #!/bin/sh in #!/bin/bash geändert werden – außerdem noch sämtliche Vorkommen von /var/lock/susbsys/Communigate in /var/lock/Communigate.

Schritt 6 – Automatischen Start einrichten:

Damit Communigate automatisch mit dem Rechner gestartet wird, muss das Start-Skript nach /etc/init.d kopiert werden. Günstigerweise gibt man der Datei dabei gleich den Namen Communigate, damit man das Skript später schnell wieder finden kann.

# cp /opt/CommuniGate/Startup /etc/init.d/Communigate

Anschließend Communigate starten.

# /etc/init.d/Communigate start

Den automatischen Start kann man mit Hilfe des Programms update-rc.d einrichten.

# update-rc.d Communigate defaults

Diese Anleitung basiert auf folgendem Artikel.

Flash unter Debian

Wenn es (so wie bei mir) unter Debian Probleme (spielt garnicht oder nur mit Ruckeln ab) mit der Flash-Darstellung gibt, schafft folgende Vorgehensweise Abhilfe:

Zuerst in die Datei  /etc/apt/sources.list folgende Zeile einfügen:
deb http://www.backports.org/debian lenny-backports main contrib non-free

Statt lenny kann dort auch etch oder sid angegeben werden. Je nachdem, welches System eingesetzt wird.

Anschließend wird mit nachfolgendem Befehl die Quell-Liste aktualisiert:
apt-get update

Die Fehlermeldung, mit den Keys kann ignoriert werden, da die fehlenden Signaturen mit folgendem Befehl nachinstalliert werden:
apt-get install debian-backports-keyring

Danach noch einmal die Quell-Liste aktualisieren (apt-get update) und das Flash-Plugin installieren:
apt-get install flashplugin-nonfree

Danach sollte die Anzeige von Flash funktionieren. Bei mir tut es das zumindest.

Alles Neu macht der November

Hier kommt sie mal wieder, die Zusammenfassung. Mal wieder nicht chronologisch. Mal wieder nicht vollständig. (Also doch nicht alles neu…)

Jana geht es im Moment nicht so gut. Sie hat schon seit Tagen Magen-Darm-Probleme, die sich durch starke Bauchschmerzen bemerkbar machen. Es wird zwar von Tag zu Tag besser, aber weg isses halt noch nicht. Sie liest gerade “Die Wolke”. Das Buch hat sie aber auch bald durch. Als nächstes folgt dann wieder ein Büchlein über Einsteins Relativitätstheorie. Sie hat eine affenartige Geschwindigkeit drauf, was das Lesen angehen. Wenn ich bedenke, wielange ich immer für ein Buch brauche…

Wir haben jetzt einen Scanner. Somit können wir die Fotos für den Stammbaum einfacher digitalisieren. Davon abgesehen bringt ein solches Gerät aber noch weit mehr Vorteile mit sich.

Mein Notebook habe ich neu installiert. Diesmal wurde statt eines Debians ein aktuelles Ubuntu installiert, da dieses ohne größere Probleme den WLAN-Chipsatz meines Notebooks unterstützte. Ich wage es aber noch nicht, das Linux-System vollständig einzurichten. Dies hat einen einfachen Grund. Ich kann mich mit dem “aufgeweichten” Rechte-Management nicht so richtig anfreunden. Vielleicht verstehe ich es auch nur nicht. Ich lasse mich gern von den Vorzügen dieses Systems überzeugen. Aber im Moment überzeugt es mich halt nicht. (Noch nicht?) Ein viel größeres Problem: Die grafische Oberfläche hängt sich in unregelmäßigen Abständen auf. Den Grund habe ich noch nicht gefunden. Was aber auch damit zusammenhängt, dass ich noch keine Zeit dazu hatte… Sollte ich den Grund aber nicht finden, werde ich wieder ein Debian installieren. Denn lieber kein WLAN, als permanente Abstürze. Habe ich schon erwähnt, dass ich Ubuntu nicht mag? (Ja, ich weiß. Ich provoziere…)

Anderes Thema.
In den letzten Tagen hatten wir fast nur Nebel. Immer nur trübes, nasses Wetter. Teilweise mit Sichtweiten weit unter 50m. Und dann ist es für mich unverständlich, dass Autofahrer ohne Licht unterwegs sind oder überholen – obwohl nichts zu erkennen ist. Ich bin für härtere Strafen und Regelungen. Zum Beispiel wäre ein PKW-Überhol-Verbot bei Sichtweiten unter 50m angebracht. Fahren ohne Licht bei Nebel mit Sichtweiten unter 75m sollte mit 50 Euro bestraft werden. Bei unter 50m mit 200 Euro und einem Punkt in Flensburg wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs. Soweit meine Meinung. :-)

So, das solls dann erstmal gewesen sein, für heute…

Fedora 8

In dieser Woche habe ich erstmals Fedora installiert – in der Version 8.

Mein erster Eindruck: Naja…

Die Installation ist recht simpel. So weit, so gut. Dann der erste Start des Systems: Ein Ladebalken wird angezeigt. Man kann diesen zwar ausblenden, aber nützlich finde ich einen solchen Fortschrittsbalken nicht gerade. Ein Pluspunkt: Der Standard-Benutzer wird nicht automatisch angemeldet. Nächster Pluspunkt: Standardmäßig wird auf Gnome gesetzt.

GANZ großer Minus-Punkt: In den Home-Verzeichnissen existiert ein Ordner mit dem Namen “Öffentlich”. Öffentlich mit “Ö”!!! Das stelle man sich mal vor… Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Umlaute haben in Datei- und Verzeichnis-Namen nichts zu suchen. Soweit meine Meinung…

Und dann etwas, was ich noch nicht so ganz verstanden habe: Wenn man auf der Konsole den vi ohne Argumente aufruft, wird vim geladen. Mit Syntax-Highlighting usw. Was ja auch OK ist. Wenn ich dem Aufruf aber noch einen Dateinamen mitgebe, wird der vi geladen. Ohne Syntax-Highlighting. Warum das so ist und was man sich dabei gedacht hat, ist mir bisher noch verborgen geblieben.

Das Paketmanagement (yum) weist einige Ähnlichkeiten mit dem apt-System von Debian auf und erweist sich auf den ersten Blick als recht nützlich.

Privat bleibe ich bei Debian. Einem SuSE-Linux würde ich Fedora aber auf jeden Fall vorziehen… ;-)