Neurodermitis-Salbe kommt auf den Markt

Am Montag lief bei ARD eine Dokumentation über eine Salbe, die gegen Neurodermitis hilft aber nicht auf den Markt gebracht wird. Da sieht man mal wieder, dass es den Pharmaunternehmen scheinbar anscheinend mehr um das Geld, als um die Gesundheit geht – soweit meine Meinung.

Wie Spiegel Online nun berichtet, kommt die Salbe jetzt doch auf den Markt. Warum muss so etwas erst zur Hauptsendezeit in den Medien laufen, damit sich etwas tut? Wenn ich so darüber nachdenke, sollten viel mehr Dokumentationen, die sonst immer nur auf dritten Programmen und spät abends ausgestrahlt werden, zur Primetime gesendet werden. Vielleicht bringt das einiges mehr ins Rollen.

Diese Dokumentation kann man sich übrigens noch in der Mediathek ansehen.

Update:

Hmm. Irgendwie scheint das doch alles ein wenig anders zu sein, wie jetzt bekannt wird. Ich hätte stutzig werden sollen, dass ein “brisantes” Thema zu einer so guten Sendezeit angesprochen wird…

Kurze Zusammenfassung

Arbeitstechnisch:
Eine anstrengende Woche. Am Mittwoch fand ein Workshop zum Thema “Unified Communications” statt. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung. Eine Präsentation von mir kam wohl auch ganz gut an. Weitere Workshops sind geplant.

Wetterseitig:
Abwechslungsreiche aber größtenteils sonnige Woche mit Temperaturen von 20°C.

Technisch:
Wir sind jetzt im Besitz einer FRITZ!Box Fon WLAN 7270. Ein schönes Gerät mit ner Menge Schnickschnack, an den man sich gewöhnen könnte. Die Einrichtung gestern Vormittag resultierte jedoch erst einmal in einer Sperrung des DSL-Zuganges, da ich ein falsches Passwort eingetragen hatte. Nun läuft es aber ganz gut. Die Wii hängt somit auch wieder im Netz.

Ansonsten:
Kevin verbrachte dieses Wochenende bei seinem Vater. Sie konnten vor Ort (vor dem Stadion in Wolfsburg) miterleben, wie die Bayern 5:1 verloren. Wir anderen drei haben den gesamten Nachmittag damit verbracht uns Dokumentationen anzusehen.

Jugendwerkhöfe in der DDR

Wir haben gestern eine Dokumentation über die Jugendwerkhöfe in der DDR gesehen.

Bis vor kurzem wussten wir gar nicht, dass es solche Einrichtungen gab. Echt krass. Man kann echt niemanden wünschen dort hin zu kommen. Schon gar nicht in den Geschlossenen Jugendwerkhof nach Torgau. Was da so abging…

Es heißt immer, dass es in der DDR keine ADHS- bzw. Zappel-Phillip-Kinder gab. Die gab es schon. Nur wurden diese in solchen Einrichtungen untergebracht, um sie umzuerziehen.

Unvorstellbar, was in diesem Staat damals abging. Man konnte nur hoffen, dass die Jugendhilfe nicht auf einen aufmerksam wurde…

Übrigens lagern die Akten der Jugendhilfe in Bundesarchiv in Berlin. Und es kann wohl auch Akteneinsicht beantragt werden.