Spaß mit dem Aquarium

In den Herbstferien waren Janas Eltern wieder einmal in Tunesien. Und wie es so ist, ging mal wieder etwas am Aquarium kaputt. Nachdem schon einmal eine Filterpumpe ihren Geist aufgegeben hatte und eine Heizung der Meinung war, sie müsste ohne Unterlass heizen, war es dieses Mal die Luft-Pumpe, die nicht mehr wollte – gleich am Tag der Abreise.

Nach dem Öffnen des Gerätes stellte sich heraus, dass die Pumpe schlichtweg durchgeschmort war. Also fuhr ich in den Hagebau um eine neue zu kaufen. Dort hatten sie aber nur Modelle bis 150-Liter-Aquarien. Da es sich aber um ein 200-Liter-Aquarium handelt, fuhren Jana und ich dann noch nach Wernigerode ins Gartencenter. Dort gibt es eine Abteilung von Zoo&Co. Und in dieser wurden wir auch fündig.

Am nächsten Tag wurde die Gelegenheit genutzt, die Fische auszuquartieren, um das Aquarium zu reinigen und umzugestalten. Dabei schnitt ich mich am Glas. Es hat ganz schön geblutet und etwas Haut musste auch daran glauben. Mittlerweile sieht man aber fast nichts mehr davon.

Ein paar Tage später wurde es kälter. So kalt, dass die im Frühjahr erworbene Heizung es nicht mehr schaffte, das Aquarium auf die gewünschte Temperatur von 25°C zu bringen. Eine Recherche im Internet ergab, dass die Heizung nur bis Aquarien-Größen von 100 Litern ausgelegt ist. Also wurde die kaputte (Dauerheiz-)Heizung zusätzlich installiert. Diese verrichtet derzeit, per Zeitschaltuhr gesteuert, ihren Dienst – neben der kleinen Heizung, die ununterbrochen läuft.

Am vergangenen Wochenende waren Janas Eltern dann noch einmal in Thüringen am Wohnwagen. Prompt gab es das nächste Problem mit dem Aquarium. Die Barsche hatten ein wenig “umgeräumt” und dabei das Verbindungs-Rohr zwischen Fisch- und Filterbecken verstopft. Dadurch stieg der Wasserspiegel im Aquarium bis zum Überlaufen an. Aufgefallen ist mir das nur, weil die Luftblasen solch ein plätscherndes Geräusch verursachten, als sie gegen die Abdeckplatte kamen. Zum Glück konnte dieses neuerliche Problem schnell behoben werden.

Mal sehen, was beim nächsten Mal anliegt…