Heute war der Tag etwas stressig. Gegen 15 Uhr war das Bewerber-Training zuende. Ich fuhr nach hause und holte Kevin ab. Anschließend fuhren wir zu Tim und nahmen diesen auch mit. Dann ging es nach Wernigerode. Heute war eine Jugendstunde beim Iaido. Da hab ich die beiden dann hingefahren. Ich habe die Gelegenheit genutzt und mal zugeguckt. Immerhin wollte ich das vor 10 Jahren ja auch mal machen. Nach Ende der Jugendstunde sind wir wieder zurückgefahren und haben Tim nach hause gebracht. Zuhause angekommen, ging es dann auch gleich wieder los. Jana und ich sind Einkaufen gefahren. Danach gab es Abendessen. Und schon war es kurz nach 20 Uhr…
Die Autofahrten waren recht langwierig. Da im Moment mal wieder ein Schneetief über uns hinweg zieht, sind die Straßenzustände entsprechend schlecht. Teilweise konnte man nur 30 km/h fahren. Die Schneeverwehungen waren streckenweise so stark, dass man durch diesen “Schnee-Nebel” nicht einmal mehr die Straße erkennen konnte. Wenn vor uns keine Autos gefahren wären, hätte ich anhalten müssen, da ich ja nicht gewusst hätte, wo die Straße verläuft. Wir haben auch einige verunfallte Fahrzeuge und Rettungsdienste/Polizei gesehen. Die haben heute sicherlich alle Hände voll zu tun gehabt.
Freitag Nacht habe ich erst gegen 4:00 Uhr geschlafen. Dafür dann bis gegen 11:00 Uhr. In der letzten Nacht hab ich erst gegen 5:30 Uhr geschlafen. Aufgestanden bin ich gegen 10:00 Uhr.
Wenn ich das jetzt hochrechne, müsste ich heute Nacht erst gegen 7:00 Uhr schlafen und gegen 9:00 Uhr wieder aufstehen. Da ich morgen wieder zur Arbeit muss, wird mir dieser Umstand jedoch einen Strich durch die Rechnung machen – und natürlich mein “gesunder” Verstand. Denn heute Nacht werde ich sicher nicht wieder bis Ultimo irgendwelche spannenden (Horror)Filme gucken…
In der letzten Nacht fuhren mehrmals (fünf oder sechs Mal) Fahrzeuge mit Blaulicht vorbei. Anfangs dachten wir noch, dass da eventuell ein Auto auf der Umgehungsstraße in den Graben gerutscht ist. Aber je öfter man das Blaulicht sehen konnte, desto klarer wurde uns, dass es wohl einen anderen Grund gehabt haben müsste. Einmal beobachtete Jana, wie eine Zivilstreife vor unserer Tür ein Fahrzeug kontrollierte und anschließend davon brauste.
Heute, am frühen Abend, konnte ich Polizeisirenen hören. Anschließend kreiste ein Hubschrauber immer wieder über der Stadt. So ein bisschen wie in Hollywood, hier…
Diese beiden Artikel habe ich bei Fefe gefunden:
Die Nürnberger Nachrichten schreiben über einen Schüler, der wegen seines Sweatshirts festgenommen wurde.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet von einem 10jährigen Kind, dass mittels Taser ruhig gestellt wurde – auf Wunsch der Mutter!
Und beim Frauentausch gestern Abend auf RTL2 haben sie eine Familie gehabt, die ihren Sohn zu den Großeltern gegeben hat, weil kein Geld da ist. Die vierzehn (14!) Meerschweinchen kosten soviel Geld, dass das Kind nicht ernährt werden kann. Und wenn der Stift dann am WE mal nach hause kommt, muss er sich selbst beschäftigen, weil niemand Zeit für ihn hat.
Da wundert’s einen doch nicht, wenn die Jugend so abdreht. Man könnte ja fast meinen, wir lassen denen keine andere Wahl…