Schloss Blankenburg

Die Burg wurde wahrscheinlich Mitte des 11. Jahrhunderts errichtet. Ein genauer Zeitraum ist jedoch nicht belegt. 1123 fand die Burg als “castrum blankenburch” seine erste Erwähnung.

1182 wird Blankenburg nach monatelanger Belagerung durch die kaiserlichen Heere Barbarossas erobert und zur Plünderung freigegeben. Danach beginnt der Neubau und die großzügige Erweiterung der Burg.
Um 1500 fällt die Entscheidung den Ostflügel durch einen schlossähnlichen Neubau zu ersetzen. Am 19. November 1546 werden große Teile des Schlosses durch einen Brand zerstört. Daraufhin beginnt der Neubau des Schlosses im Stil der Renaissance.

1705 beginnt der Umbau zum barocken Residenz-Schloss. Die Umbauten sahen eine schlichtere und klarere Gliederung der äußeren Form vor. Repräsentationsräume und eine Hofkirche entstanden.

Durch Blankenburger Carneval, höfische Jagden, Barock-Feuerwerk, Musik- und Theateraufführungen und eine Bibliothek mit ca. 15.000 Bänden erlangt das Schloss Anfang des 18. Jahrhunderts einen hohen Bekanntheitsgrad. Der Hof in Blankenburg unterhält zu dieser Zeit enge Beziehungen zum Hof des Kaisers in Wien und dem Hof des Zaren von Russland.

Ab 1831 wird der Redoutensaal wird zum Theater umgebaut und der Rittersaal erhält seine Bemalungen im Stil der Gotik.

1914 wird das Schloss zu Wohnzwecken umgebaut. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges geht das Schloss in Volkseigentum über. Von 1947 bis 1957 wird das Schloss als Genesungsheim genutzt. 1959 bis 1991 befindet sich die Fachschule für Binnenhandel des Verbandes Deutscher Konsumgenossenschaften im Großen Schloss Blankenburg.

Seit 1994 stehen die Gebäude leer. 2004 werden erste Sanierungsarbeiten durchgeführt. Das Schloss soll jetzt in mehreren Teilabschnitten saniert werden.

Blick von der Teufelsmauer auf das Große Schloss Blankenburg

Kleine Foto-Tour

Ich habe das schöne Wetter genutzt und bin heute Nachmittag zum Schloss hoch gefahren, um ein paar Fotos zu schießen.

Obwohl viele Straßen in Blankenburg nur spärlich geräumt sind, kommt man (mit Winterreifen) recht gut voran, wenn man zum Schloss fährt. Das hätte ich nicht erwartet.

Die entstandenen Fotos habe ich bereits bei foto-harz hochgeladen. Einige habe ich zu Panoramen zusammengefügt. Apropos Panorama. Ich möchte mal noch eines nachliefern, das den Blick von unserer Wohnung auf die verschneite Landschaft am 4. Januar zeigt.

So wie hier in der Welfenstraße sieht es derzeit in vielen Nebenstraßen Blankenburgs aus

Überraschenderweise war der Herzogsweg geräumt. Somit konnte ich direkt oben am Schloss parken.

Vom Schloss aus hatte man einen sehr schönen Blick auf die verschneite Stadt.

Nachtrag: So schön sah es aus, als wir am 4. Januar 2010 bei uns aus dem Fenster schauten.

Kaputter Trockner – Teil 2, Behördengänge und Schlösser

Eigentlich Teil 1,5.

Gestern ist der Antriebsriemen angekommen. Da ich aber erst kurz nach halb sieben zuhause war und dazu auch noch ziemlich kaputt, wurde dieser noch nicht eingesetzt.

Heute werde ich wohl auch nicht dazu kommen, da ich heute Nachmittag das Auto ummelden will.

Morgen wirds wohl auch nix, da wir 18 Uhr am Schloss sein müssen. Dort ist eine kleine Veranstaltung von Kevs Schule aus.

Also bleibt das Wochenende.

Sonntag Nachmittag

Diese Fotos entstanden gestern auf unserer Terrasse:

Jana mit unserem Kater. Das Auge unseres Katers. Das Lieblingsspielzeug unseres Katers.

Das schöne Wetter nutzen wir für einen ausgedehnten Spaziergang. Hier ein paar Eindrücke:

Bei diesem Brand kam vor ein paar Wochen ein Mann ums Leben. Gruppenfoto am Großen Schloss. Wartezone
Auf einer Bank vor dem kleinen Schlösschen. Die Kinder auf dem Braunschweiger Löwen.