In dieser Woche habe ich erstmals Fedora installiert – in der Version 8.
Mein erster Eindruck: Naja…
Die Installation ist recht simpel. So weit, so gut. Dann der erste Start des Systems: Ein Ladebalken wird angezeigt. Man kann diesen zwar ausblenden, aber nützlich finde ich einen solchen Fortschrittsbalken nicht gerade. Ein Pluspunkt: Der Standard-Benutzer wird nicht automatisch angemeldet. Nächster Pluspunkt: Standardmäßig wird auf Gnome gesetzt.
GANZ großer Minus-Punkt: In den Home-Verzeichnissen existiert ein Ordner mit dem Namen “Öffentlich”. Öffentlich mit “Ö”!!! Das stelle man sich mal vor… Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Umlaute haben in Datei- und Verzeichnis-Namen nichts zu suchen. Soweit meine Meinung…
Und dann etwas, was ich noch nicht so ganz verstanden habe: Wenn man auf der Konsole den vi ohne Argumente aufruft, wird vim geladen. Mit Syntax-Highlighting usw. Was ja auch OK ist. Wenn ich dem Aufruf aber noch einen Dateinamen mitgebe, wird der vi geladen. Ohne Syntax-Highlighting. Warum das so ist und was man sich dabei gedacht hat, ist mir bisher noch verborgen geblieben.
Das Paketmanagement (yum) weist einige Ähnlichkeiten mit dem apt-System von Debian auf und erweist sich auf den ersten Blick als recht nützlich.
Privat bleibe ich bei Debian. Einem SuSE-Linux würde ich Fedora aber auf jeden Fall vorziehen…