Statement des Tages

Es gibt nicht viel, dass unangenehmer ist, als ne veraltete Datenbank auf nem veralteten Linux zu installieren.

In diesem Fall: Oracle 9i und SuSE Linux 8.0

Das ist meine erste Oracle-Installation. Und es ist ein Krampf.

Eine MaxDB ist um Potenzen einfacher zu installieren, als Oracle. Und von dem, was ich bisher gesehen habe, ist die MaxDB von der Administration her leistungsfähiger und einfacher. Wenn ich sehe, was man bei ner Oracle alles veranstalten muss, um eine Online-Datensicherung durchzuführen, wird mir echt übel!

Fedora 8

In dieser Woche habe ich erstmals Fedora installiert – in der Version 8.

Mein erster Eindruck: Naja…

Die Installation ist recht simpel. So weit, so gut. Dann der erste Start des Systems: Ein Ladebalken wird angezeigt. Man kann diesen zwar ausblenden, aber nützlich finde ich einen solchen Fortschrittsbalken nicht gerade. Ein Pluspunkt: Der Standard-Benutzer wird nicht automatisch angemeldet. Nächster Pluspunkt: Standardmäßig wird auf Gnome gesetzt.

GANZ großer Minus-Punkt: In den Home-Verzeichnissen existiert ein Ordner mit dem Namen “Öffentlich”. Öffentlich mit “Ö”!!! Das stelle man sich mal vor… Für mich absolut nicht nachvollziehbar. Umlaute haben in Datei- und Verzeichnis-Namen nichts zu suchen. Soweit meine Meinung…

Und dann etwas, was ich noch nicht so ganz verstanden habe: Wenn man auf der Konsole den vi ohne Argumente aufruft, wird vim geladen. Mit Syntax-Highlighting usw. Was ja auch OK ist. Wenn ich dem Aufruf aber noch einen Dateinamen mitgebe, wird der vi geladen. Ohne Syntax-Highlighting. Warum das so ist und was man sich dabei gedacht hat, ist mir bisher noch verborgen geblieben.

Das Paketmanagement (yum) weist einige Ähnlichkeiten mit dem apt-System von Debian auf und erweist sich auf den ersten Blick als recht nützlich.

Privat bleibe ich bei Debian. Einem SuSE-Linux würde ich Fedora aber auf jeden Fall vorziehen… ;-)