Wer sind wir?

Wir haben nicht mehr nur eine eigene Homepage. Nein, heute haben wir auch ein Blog und wichtige Sachen werden schnell getwittert. Briefe heißen bei uns E-Mail und wir telefonieren nicht – wir skypen.

Wir pflegen unsere Freundschaften im VZ-Netzwerk und finden neue Leute bei den Lokalisten. Ehemalige Mitschüler suchen wir bei Stayfriends und unsere geschäftlichen Kontakte verwalten wir bei Xing oder LinkedIn. Unsere Familienstammbäume findet man bei MyHeritage und unsere Fotos bei Flickr. Auf MySpace oder Facebook verschaffen wir uns zusätzlichen Raum zur Kommunikation.

Wir sehen uns Webcasts an, um unser Wissen zu vergrößern. Anschließend stellen wir es bei Wikipedia jedem zur Verfügung – genauso wie unsere Dokumente, die wir bei Rapidshare hosten.

Unterwegs hören wir Podcasts zu aktuellen Themen auf unserem Ipod oder nehmen mit dem Handy kleine Videos auf, um diese dann auf Youtube zu veröffentlichen. Unsere Musik hören wir bei last.fm und laden sie später im iTunes Store oder bei musicload herunter.

Was wir nicht mehr benötigen, wird bei Ebay angeboten. Unsere Währung heißt Paypal und ist weltweit gültig. Öffnungszeiten kennen wir nicht.

Unsere Lesezeichen können wir immer und überall bei del.icio.us aufrufen. Wenn uns Internetadressen zu lang erscheinen, kürzen wir sie einfach mittels tinyurl. Google News und Digg haben Zeitungen schon seit langem abgelöst. Diese lassen sich easy per RSS-Feed verfolgen.

Wenn wir nicht mehr weiter wissen, wird gegoogled. Dort finden wir auch schnell den Weg zum nächsten Hackerspace. Während wir online unsere Bankgeschäfte erledigen, versorgt uns Wikileaks mit den neuesten Informationen zu Themen, von denen wir eigentlich nichts wissen sollten.

Und sollte uns einmal langweilig sein, organisieren wir Flashmobs, gründen Piratenparteien oder entwerfen T-Shirts, auf denen wir unsere Meinung kundtun – uns fällt schon etwas ein.