Wochenrückblick, mal wieder …

Wie angekündigt, waren wir am letzten Sonnabend in MD zum Karate-Lehrgang. Die Kumite-Einheit hat allen sehr viel Spaß gemacht. Ebenso wie die Kata-Einheit. Schwerpunkt dort war die Kata Heian Sandan. Jana ist glücklich, dass sie jetzt endlich den Ablauf dieser Kata verinnerlichen konnte.

Jana hat sich am Montag einen Zeh angestoßen. Dieser ist wohl gebrochen. :-( Mittlerweile ist er aber nicht mehr so geschwollen und blau wie anfangs. :-)

In dieser Woche bin ich mit dem Audi nach Magdeburg gefahren, weil der C2 noch keine Winterreifen drauf hat. Und die Wetterverhältnisse in dieser Woche waren doch schon sehr winterlich. Mittlerweile haben wir Dauerfrost.

Am Donnerstag war ich “etwas” länger unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit. Wer meine Tweets verfolgt hat, weiß ja schon, was los war. Für alle anderen hier die Kurzfassung: Auf der B81 bei Langenweddingen war Stau. Nix ging mehr. Im Radio sprach man von mehreren Unfällen und teilweise bis zu 15 km Stau. Ich bog dann Richtung Wanzleben ab. Zum Glück hab ich am Ortseingang Wanzleben getankt. Sonst wäre der Audi wohl aufgrund Spritmangels liegen geblieben. Schon in Wanzleben ging nichts mehr. Nur sehr schleppend ging es vorwärts. Später stellte sich heraus, dass kurz hinter Wanzleben, in Richtung Magdeburg, ein LKW in den Graben gerutscht war. Mittlerweile gab es in beiden Richtungen kilometerlange Staus. Die Straßen in und um Wanzleben waren nicht geräumt. Teilweise befand sich eine gut zwei Zentimeter dicke Eisschicht auf dem Asphalt. Vom Winterdienst keine Spur. Auf der Website des MDR gabs dazu auch einen Artikel mit Videobeitrag. Dort wurde berichtet. dass Der Winterdienst erst drei (3!) Stunden nach dem Unfall vor Ort war. Die Ordnungshüter der Polizei waren wohl überhaupt nicht vor Ort – obwohl die Straße meiner Meinung nach hätte gesperrt werden müssen. Wie auch immer… Erst nach 2:45 h Fahrtzeit erreichte ich mein Ziel.

Freitag gab’s vom Chef ein Mac Book Pro. Auf das sich die Produktivität erhöht. :-)

Und nun zum vorweihnachtlichen Teil:
Die ersten Geschenke sind gekauft – Jana packt schon ein. Außerdem wurde die Weihnachtsdeko im Haus verteilt und es läuft Weihnachtsmusik. Die Festtage können kommen! :-)

Kleine Foto-Tour – Teil 2

Ich war gestern Abend noch einmal oben am Schloss, um ein paar Nacht-Fotos von Blankenburg zu schießen. Da ich nicht zu viel schleppen wollte, habe ich das Einbeinstativ mitgenommen. Indem ich es gegen ein Geländer stellte, konnte ich die Kamera lange genug ruhig halten, um ein paar brauchbare Fotos zu erhalten.

Blankenburg vom Schloss aus fotografiert

Jetzt, wo noch der Schnee in den Straßen liegt, sind einige Straßenzüge in der Dunkelheit recht fotogen. Vielleicht werde ich heute Abend noch einmal zu Fuß durch die Stadt ziehen.

Kleine Foto-Tour

Ich habe das schöne Wetter genutzt und bin heute Nachmittag zum Schloss hoch gefahren, um ein paar Fotos zu schießen.

Obwohl viele Straßen in Blankenburg nur spärlich geräumt sind, kommt man (mit Winterreifen) recht gut voran, wenn man zum Schloss fährt. Das hätte ich nicht erwartet.

Die entstandenen Fotos habe ich bereits bei foto-harz hochgeladen. Einige habe ich zu Panoramen zusammengefügt. Apropos Panorama. Ich möchte mal noch eines nachliefern, das den Blick von unserer Wohnung auf die verschneite Landschaft am 4. Januar zeigt.

So wie hier in der Welfenstraße sieht es derzeit in vielen Nebenstraßen Blankenburgs aus

Überraschenderweise war der Herzogsweg geräumt. Somit konnte ich direkt oben am Schloss parken.

Vom Schloss aus hatte man einen sehr schönen Blick auf die verschneite Stadt.

Nachtrag: So schön sah es aus, als wir am 4. Januar 2010 bei uns aus dem Fenster schauten.

Warten auf Daisy

Oh mein Gott. Wir werden alle sterben!

Alle warten auf das Tief “Daisy”. Und wir warten mit.

Laut Spiegel Online rät Christoph Unger, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dass man jede unnötige Autofahrt vermeiden solle. OK, das sehe ich auch ein. Aber dann: Man solle sich mit ausreichend Lebensmitteln, Trinkwasser, Medikamenten und Kerzen eindecken. Außerdem wäre es vorteilhaft, wenn man ein batteriebetriebenes Radio parat hat.

Ich habe eben mal die Website dieses (mir bisher unbekannten) Bundesamtes angesehen. Dort ist tatsächlich folgende Meldung zu finden. Darin wird sogar hingewiesen, dass das Bargeld knapp werden könne, wenn Geldautomaten ausfallen und keine genügenden Bargeldreserven vorhanden sind.

Leute, es geht hier nicht um einen atomaren Winter!

Ist Panikmache nicht strafbar? Ich mein ja nur, dass man es nicht übertreiben sollte. Schon vor Tagen stand fest, dass dieser Wintersturm nicht von langer Dauer sein wird: Freitag die ersten Schneefälle, Sonnabend der Sturm dazu und am Sonntag dann noch n bisschen Schnee. Montag soll dann alles vorüber sein.

Bei diesen Temperaturen haben wir es mit Pulverschnee zu tun. Dieser wird sich nur schwer an Stromleitungen haften. Daher ist wohl kaum zu erwarten, dass Strommasten unter der Last knicken bzw. Leitungen reißen.

Schon gestern war in der Presse von einem Blizzard die Rede. Bisher hieß so etwas ja noch Schneesturm oder Wintersturm. Heute gab es sogar Sondersendungen zur Wetterlage. Da wurde das laufende Programm unterbrochen, um – wie in den Staaten – live vom Wetter zu berichten. Da standen doch echt Journalisten im 1 (ein!) Zentimeter hohen Schnee und sprachen vom drohenden Chaos. Da wurden als Grund für leicht zugeschneite Fahrspuren im Schnee (auf einem Waldweg!) echt Schneeverwehungen angegeben! Mich wundert es ja, dass das Wort Apokalypse nicht gefallen ist.

Seit ner guten Stunde hat der Blizzard uns auch erreicht. Blöderweise ist es fast windstill und die Schneemassen reichen geradeso aus, um das Grau der Straße zu bedecken. Aber morgen soll es ja dann richtig ernst werden.

Ich frage mich ja, wovon gerade abgelenkt werden soll. Früher wurden auch irgendwelche Themen aufgebauscht, um von irgendwelchen anderen Dingen abzulenken…

Werkstatt-Odysee im winterlichen Vorharz

Heute Morgen bin ich nach Wernigerode gefahren, um endlich Winterräder montieren zu lassen. Die Straßen dorthin waren heute etwas freier, teilweise jedoch immernoch sehr glatt (für Sommerreifen). Auf der B6n habe ich kein Räumfahrzeug gesehen. Wohl aber auf der Straße zum Hundeplatz in Blankenburg. So werden Prioritäten gesetzt. So war zum Beispiel auch gestern der Fußweg an der Umgehungsstraße geräumt, die Umgehungsstraße selbst jedoch nicht.

Jedenfalls stand ich dann auf dem A.T.U-Parkplatz und habe in Hannover angerufen, um zu klären, ob das Scheibenwischer-Problem als Garantiefall gilt. Weil die dafür zuständige Mitarbeiterin am Wochenende nicht im Dienst ist, wurde ich weiterverbunden, damit mir vielleicht jemand anderes helfen kann. Nachdem ich die Situation erklärt hatte, versprach man mir, mit dem Teiledienst zu sprechen und dann “in den nächsten Minuten” zurückzurufen.

Dann ging ich rein und klärte alles mit den A.T.U-Mitarbeitern. Man gab mir die Telefonnummer der A.T.U-Station, damit ich durchrufen kann, sobald ich das mit der Garantie weiß. Anschließend habe ich mich mit den Schwiegereltern wieder auf den Rückweg gemacht. Zuhause angekommen, hatte sich immernoch niemand gemeldet, um mir das weitere Vorgehen bezüglich der Scheibenwischer mitzuteilen. Also rief ich in Wernigerode an und machte dort klar, dass das Wischergestänge auch getauscht wird. Man sagte mir, dass man es versuchen würde, aber noch nicht wüsste, ob es zeitlich hinzubekommen ist.

Zwischenzeitlich bekam ich einen Anruf aus Hannover – zwei Stunden später als geplant. Aber besser später, als nie… Man hatte die zuständige Mitarbeiterin in die Firma geholt, um mir zu helfen. Ich erklärte ihr den aktuellen Stand und fragte gleich, ob der Wackelkontakt für die Kofferraumbeleuchtung und die von Zeit zu Zeit schnarrende Box vorne links auch in die Garantie fallen. – Ja, fallen sie… Gut! :-) Das Wischergestänge fiel so jedoch als Garantiefall aus. – Egal. Was repariert werden muss, muss repariert werden.

Kurz darauf kam dann der nächste Anruf. Diesmal von A.T.U. Der Schlüssel für die Felgenschlösser wurde gesucht. Nachdem ich am Telefon ein paar Tipps gab, wo er liegen könnte, er aber immer noch nicht gefunden wurde, gab ich mein Einverständnis zum Knacken der Schlösser. Irgendwie musste es ja weitergehen.

Ich gebe zu, nach den Problemen während der Fahrt gestern und der Ungewissheit und den Problemen heute, lagen dann meine Nerven schon ein wenig blank.

Gegen 14:45 Uhr bekam ich wieder einen Anruf. Man würde die Blende über dem Gestänge nicht herausbekommen, weil diese sich nicht von der Frontscheibe löse. Und um die Scheibe nicht zu beschädigen, würde man mir raten, das Ganze dann doch direkt bei VW als Garantiefall erledigen zu lassen. Ich stimmte zu.

Kurz darauf ließ ich mich vom Schwiegervater wieder nach Wernigerode fahren. Bei A.T.U an der Kasse lagen dann die Unterlagen zum Audi nicht. Also ging die Mitarbeiterin in die Werkstatt, um sie zu besorgen. Dann ging das Warten los. Nach (gefühlten) etlichen Minuten kam sie mit einem Mechaniker wieder. Dieser erklärte mir, dass es meistens nix gutes bedeutet, wenn er mit dabei ist. – Na toll… – Er sagte dann sowas wie: “Es ist das eingetroffen, was wir eigentlich vermeiden wollten.” – Beim Wiederbefestigen der Blende war die Scheibe gerissen. Der Riss ist (sichtbar) etwa 10 cm lang und befindet sich in der unteren Ecke der Beifahrerseite. Er ist also nicht sehr groß. Aber kapputt ist kapputt.

Selbstverständlich wird die Scheibe ersetzt. Der Plan sieht nun folgendermaßen aus: Wir werden am Montag bei VW einen Werkstatt-Termin klarmachen. Für das Wischergestänge, den Wackelkontakt im Kofferraum und die schnarrende Box. Hoffentlich gekommen wir das schnell über die Bühne. Zumindest das mit den Wischern. Das ist doch recht dringend. Besonders bei diesen Witterungsverhältnissen. Danach wird dann bei A.T.U die Scheibe gewechselt.

Die Rückfahrt nach hause war sehr angenehm. Es liegen echt Welten zwischen Sommer- und Winterreifen bei diesen Straßenzuständen. Bisher hatte ich noch keinen Vergleich, weil wir ja immer pünktlich Winterreifen aufgezogen hatten. Das hatte sich in diesem Jahr nur aus Mangel an finanziellen Mitteln so stark verschoben.

Zwischenzeitlich dachte ich: “Heute brauch ich n Bier.” Mittlerweile isses jedoch schon recht spät und ich habe es auch ohne Bier ausgehalten. ;-)

Ja, was war sonst noch…
Jana und Alina waren zur Weihnachtsfeier vom Karate. Und ihnen hat es wohl richtig gut gefallen. Ich denke mal, da wird Jana morgen noch das eine oder andere Wort zu verlieren. Im Moment liegen sie beide fix und fertig neben mir auf der Couch und schnarchen vor sich hin. :-) Kevin ist heute zu seinem Vater gefahren. Er kommt morgen wieder. Die Wartezeit heute verbrachte ich mit ein wenig Aufräumen der Wohnung und Zocken an der Playstation. Im Wrestling habe ich ein paar neue Titel und Pokale gewonnen… ;-) Und heute war es nochmal ein wenig kälter, als gestern: -16°C.

Soweit das Wort zum Tage.