Was es so gab…

Der Nachteil, wenn man einige Tage nichts in seinem Weblog veröffentlicht, ist, dass es mit jedem Tag schwieriger wird, sich an alles Erwähnenswerte zu erinnern.

Ich will es mal versuchen – chronologisch rückwärts (so einigermaßen).

Jana und Alina waren heute beim Orthopäden. Alina hat ja in ihrem Alter schon Probleme mit dem Rücken. Es ist seit dem letzten Besuch aber schon besser geworden. Die Muskelmasse hat zugenommen – definitiv ein Verdienst des Karate-Trainings. Alina bekommt wieder eine neue Einlage für die Schuhe und Krankengymnastik.

Gestern Abend fing es an zu regnen. Es muss wohl auch die ganze Nacht durch geregnet haben, zumindest zu großen Teilen. Auch heute regnete es immer wieder. Ab Mittag ging der Regen langsam in Schnee über. Mittlerweile ist alles wieder schön weiß. Es hat bisher für ca. 5 cm Neuschnee gereicht. Durch das Tauwetter der letzten Tage war alles grau und trist geworden. Jetzt ist alles wieder schön hell. :-) Ich weiß, dass aber viele den neuen Schnee verfluchen könnten. Ich selbst finde ihn aber immer noch schön – Jana übrigens auch.

Gestern Abend habe ich damit begonnen das Buch “Die Stunde des Samurai” von Takashi Matsuoka zu lesen. In der letzten Zeit hatte ich “Sidereus Nuncius” von Galileo Galilei gelesen. Bloß vor dem Einschlafen ist das definitiv das falsche Buch. Es ist viel zu anspruchsvoll. Entweder kommt man nicht zur Ruhe oder es ist schwer, den Gedankengängen zu folgen. Da liest sich “Die Stunde des Samurai” viel besser. Sogar so gut, dass ich heute tagsüber gelesen habe. Das ist gar nicht meine Art. Normalerweise lese ich nur vor dem Einschlafen.

Gestern war ich zu einem zweiten Vorstellungsgespräch. Es verlief meiner Meinung nach recht gut und ich bin guter Hoffnung, dass es mit der Arbeitsstelle klappt. Morgen bekomme ich Nachricht, ob ich genommen werde. Ich würde mich echt freuen, wenn es klappt. Ansonsten habe ich über Xing wieder eine Stelle angeboten bekommen. In Frankfurt/Main wird ein Linux-Admin gesucht, der unter anderem Erfahrungen mit Nagios hat. Insgesamt passt die Stellenbeschreibung gut zu meinem Profil. Aber nach Frankfurt umziehen? Nein, im Moment auf keinen Fall.

Nach dem Vorstellungsgespräch bin ich über Harsleben zurück gefahren. Einerseits, um zu tanken. Andererseits, um meinen Eltern einen Besuch abzustatten. Übrigens ist die Küche jetzt fertig.

Am Freitag waren Jana und ich mit Luna zum Tierarzt. Zum einen um Tabletten für eine Wurmkur zu besorgen. Zum anderen sollte sich der Arzt mal ihre Zitzen ansehen, da diese seit ihrer Läufigkeit ziemlich geschwollen sind. Er meinte, dass sie vermutlich einen erhöhten Östrogen-Spiegel hat. Um das Risiko eines späteren Brustkrebses zu senken, empfahl er uns Luna zu kastrieren. Dieses sollte im Idealfall in den nächsten sechs Wochen geschehen. Es wäre aber unsere Entscheidung und er will uns da nicht reinreden. Also wir sind uns da noch nicht so sicher. Eigentlich wollten wir Welpen von Luna haben und das aber noch nicht so früh…

Jana war am letzten Donnerstag auch bei Frau Dr. Müller (der Orthopädin) – wegen anhaltender Probleme mit ihrem rechten Ellenbogen. Sie bekam eine Kortisonspritze (schon zum zweiten Mal). Bein nächsten Mal wird es wohl eher ne OP statt einer erneuten Spritze werden. Soll aber nichts großes sein – und ambulant. Wir werden sehen…

Ich selbst hatte in der vergangenen Woche wieder mit ner Erkältung zu kämpfen. Dadurch fiel das Aikido-Training flach. Aber jetzt gehts mir wieder besser und ich kann morgen wieder trainieren.

So, das reicht erstmal an Informationen. Es ist jetzt schon halb zwölf und irgendwann will ich ja auch ins Bett…

Wer sind wir?

Wir haben nicht mehr nur eine eigene Homepage. Nein, heute haben wir auch ein Blog und wichtige Sachen werden schnell getwittert. Briefe heißen bei uns E-Mail und wir telefonieren nicht – wir skypen.

Wir pflegen unsere Freundschaften im VZ-Netzwerk und finden neue Leute bei den Lokalisten. Ehemalige Mitschüler suchen wir bei Stayfriends und unsere geschäftlichen Kontakte verwalten wir bei Xing oder LinkedIn. Unsere Familienstammbäume findet man bei MyHeritage und unsere Fotos bei Flickr. Auf MySpace oder Facebook verschaffen wir uns zusätzlichen Raum zur Kommunikation.

Wir sehen uns Webcasts an, um unser Wissen zu vergrößern. Anschließend stellen wir es bei Wikipedia jedem zur Verfügung – genauso wie unsere Dokumente, die wir bei Rapidshare hosten.

Unterwegs hören wir Podcasts zu aktuellen Themen auf unserem Ipod oder nehmen mit dem Handy kleine Videos auf, um diese dann auf Youtube zu veröffentlichen. Unsere Musik hören wir bei last.fm und laden sie später im iTunes Store oder bei musicload herunter.

Was wir nicht mehr benötigen, wird bei Ebay angeboten. Unsere Währung heißt Paypal und ist weltweit gültig. Öffnungszeiten kennen wir nicht.

Unsere Lesezeichen können wir immer und überall bei del.icio.us aufrufen. Wenn uns Internetadressen zu lang erscheinen, kürzen wir sie einfach mittels tinyurl. Google News und Digg haben Zeitungen schon seit langem abgelöst. Diese lassen sich easy per RSS-Feed verfolgen.

Wenn wir nicht mehr weiter wissen, wird gegoogled. Dort finden wir auch schnell den Weg zum nächsten Hackerspace. Während wir online unsere Bankgeschäfte erledigen, versorgt uns Wikileaks mit den neuesten Informationen zu Themen, von denen wir eigentlich nichts wissen sollten.

Und sollte uns einmal langweilig sein, organisieren wir Flashmobs, gründen Piratenparteien oder entwerfen T-Shirts, auf denen wir unsere Meinung kundtun – uns fällt schon etwas ein.